Vor einiger Zeit bin ich auf der Suche nach etwas ganz anderem in der Yale University auf die Beinecke Rare Book & Manuscript Library gestoßen. Die gesammelten Bücher werden digital aufbereitet und man findet so manches.
Beispielsweise dieses Buch über eine verlorene Heimat in der Ukraine aus dem Jahr 1922. Geschildert wird das Heimatdorf des Künstlers, bevor es nach dem I. Weltkrieg durch Pogrome zerstört wurde.
31 März 2009
30 März 2009
Milch
Fettarme Milch, Codename "Weißes Wasser", wegen ihrer überraschenden Geschmacksneutralität. Neulich stand hier im Büro die verschärfte Variante davon im Kühlschrank: Laktosefreie fettarme Milch. Da staune ich dann allerdings schon, wie sie das Wasser überhaupt weiß kriegen.
Kleinere Schwächen
Hin und wieder erlange ich zufällig Einblick in die Swinger- oder die SM-Szene, sei es durch Fotos, Filme oder persönliche Gespräche. Sex als Sport, Melodrama in Lack und Leder. Mir kommt dann jedes mal der Gedanke, dass ich vielleicht doch ziemlich verklemmt bin. Oder mir ist einfach nicht langweilig genug.
25 März 2009
Helfer und Gehülfen
Kürzlich bereits angekündigt
Jemand hatte einen sehr seltenen Suchbegriff verwendet und hier wurde landesweit darüber berichtet:
gogel und mäxÜber den Sinn dieser Wörter müssen wir heute einmal nicht nachdenken, sie stammen ja nicht von uns oder einem Bekannten. Nehmen wir sie einfach hin, meditieren ein wenig darüber und freuen uns an der Findungskraft der Maschine: Zuerst gogel
Da sagt man doch viel besser:
- mogelKlar doch, Pogel.
- Logel
- Pogel
- Bogel
- Vogel
Anschließend beschäftigen wir uns mit mäx. Klingt das nicht irgendwie nach:
- maxLasst das bloß nicht die Rechtschreibpropheten hören - egal welcher Konfession!
- mär
- mäh
- Mär
- Mäh ?
Außerdem kommt es vor, das hier im Blog zuweilen jemand gugelt. Ja genau: gugelt, weißtduschon! Und nicht etwa...
- kugelt... schmurgelt.
- gurgelt
- mugelt
- äugelt
Kegelt! Egelt! Igelt! Hügelt! Hagelt! Nagelt! Vö... neeneenee, nämlich: gugelt!
Besonders glücklich bin ich, wenn sich aus dem Erstellen des einen Blogbeitrages automatisch der nächste ergibt. So wie hier mit den Rechtschreibpropheten. Da übertrifft das Helferlein sich selbst, es weiß nämlich, dass es hier wirklich gemeint ist und hilft:
- RechtschreibproblemenDas hätte ICH™ wirklich nicht schöner formulieren können.
- Rechtschreibprogrammen
- Rechtschreibproblem
- Rechtschreibprogramm
24 März 2009
Extreeeeeem Schafhüting
Wenn die Leute in Wales nichts anspruchsvoll genuges zu tun haben, denken sie sich halt selbst was aus:
Geiiil!
Geiiil!
Bashing Sarrazin
Unser zukünftiger ehemaliger Finanzsenator heißt Sarrazin. In Berlin wurde er berühmt wie kaum ein anderer vor ihm, weil er gerne auf ärmeren Leuten rumhackte: Auf Arbeitslosen und HartzIV-Empfängern. Denen rechnete er von der Anhöhe seines sechsstelligen Gehalts herab vor, dass der bedürftige Mensch im Grunde mit weniger als vier Euro am Tag auskommen kann, wenn er nur immer die Reste der Sonderangebote bei ALDI kauft.
Dass selbst das eine Milchmädchenrechnung ist, ahnen eigentlich alle, die nicht Herr Sarrazin sind. Aber wahrscheinlich genau deshalb wurde er Finanzsenator, nämlich weil er seine Milchmädchenrechnungen immer selbst glaubt und diese dann auch überzeugt umsetzt.
Er ist sowas wie der Dieter Bohlen im Berliner Regierungstheater: Schwer abgehoben, viel Krawall mit niedrigem Unterhaltungswert und darauf auch sehr stolz.
Trotz - oder wahrscheinlich eher wegen seiner erstaunlichen Ignoranz gelang es ihm, den Schuldenberg der Stadt ein wenig zu verringern. In Schöneberg sagt man dazu: "Mit solchen Leuten kann man auch ein KZ verwalten...".
Er hat seine Arbeit erledigt, nicht ohne einen Teil seiner Arbeitgeber - das gemeine Volk - immer wieder überheblich vor den Kopf zu stoßen. Zufällig grade den Teil, der anwaltlich nicht ganz so gut vertreten ist wie subventionsgeile Unternehmer und gierige Heuschrecken.
Bald ist er weg: Zur Bundesbank. Der Mann wird im Leben nicht mehr mit ehrlicher Arbeit sein Brot verdienen müssen. Kurz vor seinem Abgang äußerte er sich nochmal zur Bildungspolitik und nutzte die Gelegenheit, ein letztes Mal zu beweisen, wie bildungsresistent er selbst ist. In den Kitas herrscht seit langem Personalmangel - weil zu wenig Geld da ist. Folgerichtig beklagt sich der Herr Sarrazin darüber, in den Kitas werde zu viel frei gespielt und zu wenig vorgelesen oder gesungen. Er meint: In den Kitas wird zu wenig betreut. Logisch, da fehlt genau das Geld das er ihnen selbst gestrichen hat.
Gut, dass er bald weg ist. Wir wünschen ihm einen langen beschwerlichen Weg bis zur Rente und in seinen letzten Lebensjahren - und davor noch ein paar unangenehme Steuerprüfungen.
Dass selbst das eine Milchmädchenrechnung ist, ahnen eigentlich alle, die nicht Herr Sarrazin sind. Aber wahrscheinlich genau deshalb wurde er Finanzsenator, nämlich weil er seine Milchmädchenrechnungen immer selbst glaubt und diese dann auch überzeugt umsetzt.
Er ist sowas wie der Dieter Bohlen im Berliner Regierungstheater: Schwer abgehoben, viel Krawall mit niedrigem Unterhaltungswert und darauf auch sehr stolz.
Trotz - oder wahrscheinlich eher wegen seiner erstaunlichen Ignoranz gelang es ihm, den Schuldenberg der Stadt ein wenig zu verringern. In Schöneberg sagt man dazu: "Mit solchen Leuten kann man auch ein KZ verwalten...".
Er hat seine Arbeit erledigt, nicht ohne einen Teil seiner Arbeitgeber - das gemeine Volk - immer wieder überheblich vor den Kopf zu stoßen. Zufällig grade den Teil, der anwaltlich nicht ganz so gut vertreten ist wie subventionsgeile Unternehmer und gierige Heuschrecken.
Bald ist er weg: Zur Bundesbank. Der Mann wird im Leben nicht mehr mit ehrlicher Arbeit sein Brot verdienen müssen. Kurz vor seinem Abgang äußerte er sich nochmal zur Bildungspolitik und nutzte die Gelegenheit, ein letztes Mal zu beweisen, wie bildungsresistent er selbst ist. In den Kitas herrscht seit langem Personalmangel - weil zu wenig Geld da ist. Folgerichtig beklagt sich der Herr Sarrazin darüber, in den Kitas werde zu viel frei gespielt und zu wenig vorgelesen oder gesungen. Er meint: In den Kitas wird zu wenig betreut. Logisch, da fehlt genau das Geld das er ihnen selbst gestrichen hat.
Gut, dass er bald weg ist. Wir wünschen ihm einen langen beschwerlichen Weg bis zur Rente und in seinen letzten Lebensjahren - und davor noch ein paar unangenehme Steuerprüfungen.
23 März 2009
Google Update entfernen
Zwischendurch mal kurz was ernsthaft technisches. Kommt deshalb ins Bog, weil ich keine ausdrückliche Lösung dafür im Internet gefunden habe - die Sache am Ende aber doch lösen konnte.
Grundlage: Hier auf dem Rechner läuft Windows XP. Das ist verbreitet, gabs zum Rechner dazu und ging nicht anders, weil richtige CAD-Software auf Linux nach wie vor nicht läuft.
Als Browser wird der Mozilla Firefox eingesetzt (99%). Hauptsächlich deshalb, weil mir Micro$oft zu neugierig ist und zu oft nach Hause telefoniert. Der InternetExplorer7 ist noch installiert, dient aber nur zum Herausfinden, ob ein Problem jeweils beim Firefox liegt (kommt vor) oder doch an der sendenden Webseite.
Und dann gibt es natürlich Spielzeug und Gimmicks, beispielsweise Google Earth. Ob man das wirklich braucht, wenn Google Maps auch läuft, sei mal dahingestellt. Das weiß man ja oft erst dann, wenn die Software schon installiert ist.
Problem: Nach dem letzten Update von Google Earth4.3 auf 5.0 taucht im Task-Manager der GoogleUpdater auf. Der war vorher nicht da. Und soll auch nicht da sein. Und schon gar nicht automatisch!
Normalerweise kann man automatisch startende Programme über msconfig.exe abschalten (start → ausführen → msconfig) und dann isses gut. Nicht so beim Google Updater.
Zufällig bin ich dann in den Tiefen des Firefox 3 auf ein Plug-In namens GoogleUpdate gestoßen (Extras → Add-Ons → Plugins). Dort gibt es die Option "deaktivieren". Eine Funktion "deinstallieren" fehlt aber - aus gutem Grund. Der Updater startet nämlich auch dann automatisch, wenn der Schalter "deaktivieren" gesetzt ist. (damit man das nicht so einfach versteht und womöglich dringend löschen will wird nicht etwa "deaktiviert" angezeigt, sondern "aktivieren").
Hallo?!? Mal abgesehen davon, dass es schon eine Unverschämtheit ist, dass Google sich überhaupt ungefragt in anderen Programmen einnistet, erwarte ich doch, dass sich dieser Stasi-Dreck problemlos wieder löschen lässt. Tut er aber nicht.
Ging aber dann doch. Und zwar so:
Aus dieser Quelle weiß ich inzwischen, dass nicht nur Google das tut, sondern auch Micro$oft - überrascht einen ja nicht. Aus dieser Quelle weiß ich aber auch, wie man das ganze Schnüffel- und Ausforschungswerkzeug wieder los wird:
Zuerst noch nicht Löschen sondern nur Aufsuchen des folgenden Registry-Schlüssels: "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Mozilla\Firefox\Extensions beinhaltet diesen - bei Windows Vista mit 64Bit ist dieser HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Mozilla\Firefox\Extensions."
Der Schlüssel kann anscheinend geringfügig abweichen. Hier bei mir (XP) lag er unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\MozillaPlugins\@google.com. Aber dieses Detail ist selbsterklärend.
Edith lange Zeit später
Inzwischen findet man den Pfad zum Updater unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\MozillaPlugins\@tools.google.com/Google Update;version=...
"Wir haben unsere Software für Sie verbessert!"
Zuerst nur durchsuchen! Dort steht nämlich, wo Google das Programm zum Updaten auf dem eigenen Rechner versteckt hat. Dann dieses Programm ("...update.exe") mit dem ganzen Ordner, in dem es liegt, löschen. Anschließend den Registry-Schlüssel oben löschen.
GoogleUpdate-Plugin fort... ARSCHLÖCHER!
Wer das M$-Net.Framework-Plugin hat, kann dann unter der o.a. Quelle nachschlagen, wie man auch davon die Überbleibsel los wird.
Wie lange sie brauchen, um sich sich was neues zum Schnüffeln und Verstecken auszudenken (Stasi-Jargon: Konspiration) werden wir sehen.
Weitere Hilfestellung auch hier.
Filialen und Kleintiere
Neues vom Helferlein Rechtschreib
In die Tastatur gemeißelt ward:
FilialterrierGemeint war genau dieses: Weil nämlich das Kompositum aus zwei einzelnen zusammengesetzte Wort Filialterrier die zu beschreibende Person hinreichend genau zu beschreiben versprach. Angeblich können Rechtschreibhilfen Kompositwörter erkennen und verbessern. In der Praxis aber wohl eher nicht. Filial und Terrier finde ich nicht so seltene Wörter, und einzeln werden die auch nicht beanstandet. Aber im Zusammenhang.
Anstatt es dabei zu belassen, dass so ein Begriff dem Helferlein schlicht unbekannt ist, kommen wieder Verbesserungsvorschläge. Ich glaube langsam selbst dran. Warhscheinlich habe ich eins der folgenden gemeint (Google sagt ja immer so):
- FilialbetriebJe nun: "Janz schön dicht dran, wa? Nich schlecht für jeraten!"
- Filialleiter
- Filialvorsteher
- Filialunternehmen
Das "Warhscheinlich" das ich da oben versehentlich getippt habe, ausnahmsweise ohne dafür Verwendung zu haben, wird übrigens nicht beanstandet. Dann warh das wharscheinlich ganz richtig - und ich habs nur nicht gemerkt.
22 März 2009
Träume
Gestern habe ich was geträumt...
Naja, es wird einem ja immer gesagt, dass man jede Nacht träumt, und reichlich, nur - ich kann mich da nie dran erinnern. Oder jedenfalls selten. Ist vielleicht auch besser so. Gestern aber:
Ich war in einem Einzelhandelsgeschäft und stellte fest, dass von einer Tüte Bananenstecker ... ja, das glaubt ihr jetzt wieder nicht, dass ich von Bananensteckern träume, oder?
So sicher bin ich mir da jetzt auch nicht mehr, jedenfalls war es ein Non-Food-Laden, und die Tüte war klein und lag in einem Regal in Augenhöhe, meine Augenhöhe, also ziemlich weit oben, und wie ich dran vorbei schlendere sehe ich, dass an der Tüte das Preisschild runtergefallen ist und auch bei einem neuen Versuch nicht mehr kleben will.
Und weil mich das stört, und weil ich sowas unordentlich finde, wenn irgendwo kein Preis fest dran ist, auch wenn ich wach bin übrigens, habe ich meinen kleinen Edding genommen und den Preis von Hand drauf geschrieben, ganz ordentlich, in blau.
Die Tüte sollte 1,19 kosten, und ich schreibe in so 'ner Ingenieurschrift, früher hieß das Normschrift, und komme auf der kleinen verknautschten durchsichtigen Tüte von der 1 über das Komma und die nächste 1 bis zur ° von der 9.
Aber gerade bevor ich noch den senkrechten Strich hinten ran machen kann, der aus der ° eine 9 macht - in Normschrift geht das, hier im Internet nicht - kommt der Filialleiter angefegt und macht Terz: Ich sei ein Betrüger und wollte absichtlich den Preis verfälschen, und das sei Betrug und ich außerdem ein Betrüger und dafür müsste ich ...
Ich wollte natürlich erklären, aber der Filialleiter, der übrigens blond und 10 Jahre jünger und einen Kopf kleiner war, hörte überhaupt nicht zu und schnatterte total hektisch immer weiter, dass das Betrug sei und ich dafür ... und ich wusste nicht ob ich mich nun schämen sollte oder dem durchgeknallten Hysteriker eine runterhauen, oder beides.
Am schlimmsten war aber, dass ich meine 9 nicht fertig malen konnte, weil der Oberfilialterrier mich mit seinem lautstarken Gewinsel davon abhielt. Und ich setzte immer wieder an zum Schreiben und der Typ drehte immer mehr am Rad und meinte dafür müsste ich...
Dann wachte ich schweißgebadet und mit Herzklopfen auf. Die Sache hängt mir immer noch nach: Diese halb fertige 9. Und was ich dafür nach Ansicht des Filialleiters müsste, habe ich auch nicht herausgefunden.
Ein Tüte Bananenstecker für 1,19.
Nein, ich habe als Kind nie geklaut, nicht mal Bananenstecker, warum auch?
Naja, es wird einem ja immer gesagt, dass man jede Nacht träumt, und reichlich, nur - ich kann mich da nie dran erinnern. Oder jedenfalls selten. Ist vielleicht auch besser so. Gestern aber:
Ich war in einem Einzelhandelsgeschäft und stellte fest, dass von einer Tüte Bananenstecker ... ja, das glaubt ihr jetzt wieder nicht, dass ich von Bananensteckern träume, oder?
So sicher bin ich mir da jetzt auch nicht mehr, jedenfalls war es ein Non-Food-Laden, und die Tüte war klein und lag in einem Regal in Augenhöhe, meine Augenhöhe, also ziemlich weit oben, und wie ich dran vorbei schlendere sehe ich, dass an der Tüte das Preisschild runtergefallen ist und auch bei einem neuen Versuch nicht mehr kleben will.
Und weil mich das stört, und weil ich sowas unordentlich finde, wenn irgendwo kein Preis fest dran ist, auch wenn ich wach bin übrigens, habe ich meinen kleinen Edding genommen und den Preis von Hand drauf geschrieben, ganz ordentlich, in blau.
Die Tüte sollte 1,19 kosten, und ich schreibe in so 'ner Ingenieurschrift, früher hieß das Normschrift, und komme auf der kleinen verknautschten durchsichtigen Tüte von der 1 über das Komma und die nächste 1 bis zur ° von der 9.
Aber gerade bevor ich noch den senkrechten Strich hinten ran machen kann, der aus der ° eine 9 macht - in Normschrift geht das, hier im Internet nicht - kommt der Filialleiter angefegt und macht Terz: Ich sei ein Betrüger und wollte absichtlich den Preis verfälschen, und das sei Betrug und ich außerdem ein Betrüger und dafür müsste ich ...
Ich wollte natürlich erklären, aber der Filialleiter, der übrigens blond und 10 Jahre jünger und einen Kopf kleiner war, hörte überhaupt nicht zu und schnatterte total hektisch immer weiter, dass das Betrug sei und ich dafür ... und ich wusste nicht ob ich mich nun schämen sollte oder dem durchgeknallten Hysteriker eine runterhauen, oder beides.
Am schlimmsten war aber, dass ich meine 9 nicht fertig malen konnte, weil der Oberfilialterrier mich mit seinem lautstarken Gewinsel davon abhielt. Und ich setzte immer wieder an zum Schreiben und der Typ drehte immer mehr am Rad und meinte dafür müsste ich...
Dann wachte ich schweißgebadet und mit Herzklopfen auf. Die Sache hängt mir immer noch nach: Diese halb fertige 9. Und was ich dafür nach Ansicht des Filialleiters müsste, habe ich auch nicht herausgefunden.
Ein Tüte Bananenstecker für 1,19.
Nein, ich habe als Kind nie geklaut, nicht mal Bananenstecker, warum auch?
21 März 2009
Oijoijoi...
Eigentlich ein Fall fürs Helferlein Rechtschreib
oder
Ankunft auf der Meta-Meta-Witzebene
oder
Ankunft auf der Meta-Meta-Witzebene
Automatische Besucherstatistiken sind was feines. Man kann sehen, wer einen im Blog besucht hat, und wie ausgeprägt die Rechtschreibschwäche ist, unter der er leidet. Hier ist so ein Fall. Da hat jemand "gogel und mäx" eingetippt - und landet zuerst beim Großen Bloguator™: Sehr schmeichelhaft. Fragt sich nur: Wieso eigentlich? Oder sollte ich diese Frage besser gar nicht stellen? Aber dann hab ich ja nichts mehr zu schreiben.
Zurück zur Frage "Wieso eigentlich?". Keimt nämlich zuerst der Verdacht, dass das Aufmerksamkeitsdefizsyndrom (s.a.a.O.) vielleicht doch beim Großen Bloguator™ liegt, und er irgendwie genau so getippt haben könnte, wie er normalerweise spricht.
Sehen wir uns nochmal den verlinkten Artikel an: Da geht es um Google und Max. Und hier hat sich wieder eins der Helferlein Rechtschreib ins Spiel gebracht, das wohl sowas wie eine lesende Spracherkennung für Schwaben und Badener zu haben scheint. Anders kann ich mir das nicht erklären. Diesmal das Helferlein von Google, das einem immer sagt, was man seiner Meinung nach wirklich gemeint haben müsste - auch wenn man das in der Regel nicht gemeint hat.
Meta wird die Sache dadurch, dass es in dem verlinkten Artikel um genau dasselbe geht, wie hier, in diesem: Nämlich um Suchergebnisse, die der Suchende so bestimmt nicht erwartet hat. Und von dort wird weiter verlinkt - zum Ursprungsartikel, in dem die beiden gesuchten Wörter (wir sind immer noch bei "gogel und mäx") ebenfalls so nicht vorkommen.
Wenn man übrigens "gogel" und "mäx" alleine gugelt, bekommt man reichlich Antwort, und wahrscheinlich jede zutreffender als die im hiesigen Blog. Tja. So isses nunmal, das Leben, was?
und wenn mir in Kürze wieder der Stoff ausgeht, zeige ich Euch die Korrekturvorschläge zu "gogel", "mäx" und "gugelt". Könnt Ihr aber auch zu Hause schon mal selbst nachkochen.
20 März 2009
Musik - 2 - 3 - 4!
Ja, weiß jetzt nicht, ob die beiden hier gefeatur(e?)ten Künstler in der selben Liga spielen: Ich entdecke aber schon Ähnlichkeiten.
Da geht es einmal um Bob Dylan, den ich persönlich ...überhaupt nicht ausstehen kann... wohl dialektisch betrachten muss. Aber er singt ... macht ... spricht ja auch nicht selbst, sondern ein gewisser Sebastian Cabot, von dem ich vorher noch nie gehört hatte.¹
Und dann einen, den man in unseren Breiten ganz gut kennt, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat: Captain Kirk singt. Wir wollen's mal singen nennen. Ich persönlich mag das eigentlich nur an den Stellen, wo der geniale Joe Jackson mitmacht und frage mich schon, wie Shatner es wohl geschafft hat, einen Neurotiker wie den Jackson zur Teilnahme an so einem Trashprojekt zu überreden.
¹ na gut, weil Ihr es seid - zum Ausgleich noch eine bekanntere Version davon: Da.
Da geht es einmal um Bob Dylan, den ich persönlich ...überhaupt nicht ausstehen kann... wohl dialektisch betrachten muss. Aber er singt ... macht ... spricht ja auch nicht selbst, sondern ein gewisser Sebastian Cabot, von dem ich vorher noch nie gehört hatte.¹
Und dann einen, den man in unseren Breiten ganz gut kennt, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat: Captain Kirk singt. Wir wollen's mal singen nennen. Ich persönlich mag das eigentlich nur an den Stellen, wo der geniale Joe Jackson mitmacht und frage mich schon, wie Shatner es wohl geschafft hat, einen Neurotiker wie den Jackson zur Teilnahme an so einem Trashprojekt zu überreden.
¹ na gut, weil Ihr es seid - zum Ausgleich noch eine bekanntere Version davon: Da.
19 März 2009
Wie?
"Wie geil ist das denn!"Naja, in meiner Jugend waren Sätze, die mit "wie" anfingen, meistens Fragen.
Andererseits. Auch damals schon gab es beispielsweise Ratgeberhandbücher: "Wie man sich als Klugscheißer unbeliebt macht..."
"... Besserwisser, um genau zu sein!"
(das ist der gespielte Witz, den jeder, der mich kennt, mit mir zusammen aufführen muss)
18 März 2009
Hinweis an meine gestressten Freunde...
... wenn Ihr Eure Ruhe haben wollt, fangt schon mal an zu sparen: Ich würde dieses als Geburtstagsgeschenk akzeptieren.
Es gibt allerdings keine Garantie. Und die Hersteller gehen davon aus, dass man auf dem Rücken schläft. Und wenn nicht? Dann kann man das Teil vielleicht wenigstens zur Herstellung von Milchschaum verwenden.
Falls die Investition doch zu groß ist: Die haben auch ein kleines Theremin - das wäre günstiger.
Kleingedrucktes: Dieses mein großzügiges Angebot ist befristet bis Ende 2009. Weil: ICH™ bin ja nicht genervt.
Es gibt allerdings keine Garantie. Und die Hersteller gehen davon aus, dass man auf dem Rücken schläft. Und wenn nicht? Dann kann man das Teil vielleicht wenigstens zur Herstellung von Milchschaum verwenden.
Klaus? Hallo? Liest Du hier mit...?
Falls die Investition doch zu groß ist: Die haben auch ein kleines Theremin - das wäre günstiger.
London, England
Das folgende weniger weil die Musik so toll ist, sondern wegen der Gelassenheit, mit der die englischen Autofahrer diese Vorgänge hinnehmen:
Wenn dieser Zebrastreifen in Deutschland läge, gäbe es dort jeden Tag mehrere Verkehrstote. Täglich.
worums geht, hat die interessierte Leserin ja erkannt, oder? Das ist der Zebrastreifen, der auf dem Beatles-Album Abbey Road zur Berühmtheit geworden ist. Liegt vor dem Beatles-Studio in der Straße gleichen Namens, und auf dem Cover laufen die Beatles hintereinander über die Straße. 1968 - glaube ich, so etwa, aus dem Kopf.
Wenn dieser Zebrastreifen in Deutschland läge, gäbe es dort jeden Tag mehrere Verkehrstote. Täglich.
worums geht, hat die interessierte Leserin ja erkannt, oder? Das ist der Zebrastreifen, der auf dem Beatles-Album Abbey Road zur Berühmtheit geworden ist. Liegt vor dem Beatles-Studio in der Straße gleichen Namens, und auf dem Cover laufen die Beatles hintereinander über die Straße. 1968 - glaube ich, so etwa, aus dem Kopf.
17 März 2009
Update
Die eindrucksvolle Sammlung der überzeugendsten Dialogboxen im deutschsprachigen Raum ist umgezogen. Vielleicht schon vor einer ganzen Weile. Habs aber erst jetzt gemerkt.
Präzision und Genauigkeit
Mein Gott! Google hat sogar die Fußwege im Victoriapark - usually known as "Kreuzbergpark" - eingetragen:
Naja, wer weiß wo für ich das nochmal brauche. Und irgendwie muss dieses Blog ja auch voll werden.
Naja, wer weiß wo für ich das nochmal brauche. Und irgendwie muss dieses Blog ja auch voll werden.
16 März 2009
Ankündigung im ZDF
Ankündigung eines Fernsehkrimis im ZDF ("...mit den zweiten kaut man besser..."):
22:15 Montagskino im ZDF: Mörder ohne Erinnerung
Ein eng verwandter Vorfahr von mir sagt immer
22:15 Montagskino im ZDF: Mörder ohne Erinnerung
...Hallo? Mein Gehirn arbeitet auch immer unzuverlässiger, wenn ich solchen Schrott auch nur lese: Alzheimer und Profikiller - gehts noch? Wer denkt sich so was bescheuertes aus? Was soll das werden: Gesundheitsreport in der Form des Schundromans? Hedwig Courths-Mahler goes Hartz IV? Ist das die Autobiografie des Drehbuchautors - soweit er sich noch erinnern konnte? Meine Güte...
Obwohl Angelo Ledda an Alzheimer erkrankt ist, arbeitet der Profikiller noch immer sehr präzise. Als sich die nächste Zielperson jedoch als kleines Mädchen erweist, das zur Prostitution gezwungen wurde, führt er den Auftrag nicht aus. Er macht sich auf die Jagd und will die skrupellosen Hintermänner zur Strecke bringen. Aber Ledda bleibt nicht viel Zeit: Seine Gegner sind einflussreich, die Polizei ist ihm auf der Spur, und sein Gehirn arbeitet immer unzuverlässiger.
Ein eng verwandter Vorfahr von mir sagt immer
"Bei ARD und ZDF reihern Sie in den ersten Sitzen!"
Schraubstock
Vor einiger Zeit habe ich den tollsten Schraubstock der Welt gefunden. Leider musste ich ihn schon am selben Abend wieder hergeben, weil eine Freundin dafür noch mehr Verwendung hatte als ich. Ich konnte mich nur sehr schwer davon trennen - aber wenn sich Frauen für Werkzeug interessieren, drehen ja die meisten Männer durch (Foto folgt).
...and if I say "Der tollste Schraubstock der Welt" I mean "Der tollste Schraubstock der Welt"! Das war anscheinend mal das Gesellenstück eines Metallhandwerkers. Damals noch.
Aus massivem Aluminium, auf einem Kugelkopf montiert und in alle Neigungsrichtungen verstellbar, mit auswechselbaren Klemmbacken und enormer Öffnungsweite. Der Kugelkopf wiederum auf einem schweren massiven Metallfuß montiert, welcher schon von ganz allein steht, aber zusätzlich (!) einen gewaltigen Saugnapf für das Ansaugen auf glatten Arbeitsplatten enthält. Der Clou sind aber die roten (!) Schraubkugeln, die jeweils an den Enden der Verlängerungshebel als Schutz der scharfen Kanten angebracht sind.
Ich rekapituliere: Schweres Teil aus massivem Aluminium, Gewinde und Backen aus schwarzem Stahl und an den Enden rote Kugeln: Geil!
Habe ich im Werkzeugladen an der Kolonnenstraße bekommen, der hat einen Sinn für beeindruckendes historisches Werkzeug.
Selbstverständlich habe ich vergessen, das Teil vor dem Verschenken zu fotografieren, wozu habe ich denn die neue Kamera? Aber grade heute ist das Foto eingetroffen, und jetzt zu besseren Anschauung:
Foto © by Mareen
Aaaaaah, der ist toll, nicht? Aaaaaaah...! Ich konnte mich wirklich nur sehr schwer davon trennen.
...and if I say "Der tollste Schraubstock der Welt" I mean "Der tollste Schraubstock der Welt"! Das war anscheinend mal das Gesellenstück eines Metallhandwerkers. Damals noch.
Aus massivem Aluminium, auf einem Kugelkopf montiert und in alle Neigungsrichtungen verstellbar, mit auswechselbaren Klemmbacken und enormer Öffnungsweite. Der Kugelkopf wiederum auf einem schweren massiven Metallfuß montiert, welcher schon von ganz allein steht, aber zusätzlich (!) einen gewaltigen Saugnapf für das Ansaugen auf glatten Arbeitsplatten enthält. Der Clou sind aber die roten (!) Schraubkugeln, die jeweils an den Enden der Verlängerungshebel als Schutz der scharfen Kanten angebracht sind.
Ich rekapituliere: Schweres Teil aus massivem Aluminium, Gewinde und Backen aus schwarzem Stahl und an den Enden rote Kugeln: Geil!
Habe ich im Werkzeugladen an der Kolonnenstraße bekommen, der hat einen Sinn für beeindruckendes historisches Werkzeug.
Selbstverständlich habe ich vergessen, das Teil vor dem Verschenken zu fotografieren, wozu habe ich denn die neue Kamera? Aber grade heute ist das Foto eingetroffen, und jetzt zu besseren Anschauung:
Foto © by MareenAaaaaah, der ist toll, nicht? Aaaaaaah...! Ich konnte mich wirklich nur sehr schwer davon trennen.
Dangle
In Berlin haben wir ja selten richtigen Schnee. Aber wenn es schon mal geschneit hat, kann man auf dem Teufelsberg Schlitten fahren. Oder solche Filme drehen:
14 März 2009
Automatik
Grade gestern hat Spiegel-Online in der Rubrik Technikärgernisse über automatisierte Rechtschreibprüfungen berichtet.
Dieses Thema ist den regelmäßigen Besuchern des Blogs sicher geläufig, wird hier doch unter dem Stichpunkt "Helferlein Rechtschreib" immer wieder auf die unzähmbare Verbesserungswut bei gleichzeitigem Fehlen der erforderlichen Grundlagen (wir würden es "Wissen" nennen) hingewiesen.
Der SPON-Artikel geht allerdings davon aus, dass jemand blöd genug ist, die angebotene Option "automatisch" auch tatsächlich anzuwenden - und nennt dafür Beispiele. Nun ja. Wer sowas macht ist ursächlich dämlich und hat es nicht anders verdient, denke ich.
edith: Vielleicht sollte ich das nicht ganz so schroff formulieren. Aber wenn jemand Texte niederschreibt und Wörter rot unterkringelt bekommt, müsste ihm doch auffallen, dass die Vorschläge der Rechtschreibhilfe überproportional oft unsinnig sind - und dass dieser Unsinn dann wohl auch automatisch in ein Schriftstück eingepflegt wird. Müsste doch, oder?
Dieses Thema ist den regelmäßigen Besuchern des Blogs sicher geläufig, wird hier doch unter dem Stichpunkt "Helferlein Rechtschreib" immer wieder auf die unzähmbare Verbesserungswut bei gleichzeitigem Fehlen der erforderlichen Grundlagen (wir würden es "Wissen" nennen) hingewiesen.
Der SPON-Artikel geht allerdings davon aus, dass jemand blöd genug ist, die angebotene Option "automatisch" auch tatsächlich anzuwenden - und nennt dafür Beispiele. Nun ja. Wer sowas macht ist ursächlich dämlich und hat es nicht anders verdient, denke ich.
edith: Vielleicht sollte ich das nicht ganz so schroff formulieren. Aber wenn jemand Texte niederschreibt und Wörter rot unterkringelt bekommt, müsste ihm doch auffallen, dass die Vorschläge der Rechtschreibhilfe überproportional oft unsinnig sind - und dass dieser Unsinn dann wohl auch automatisch in ein Schriftstück eingepflegt wird. Müsste doch, oder?
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