Das is ja mal geil!
Shaban & Käptn Peng - Sie mögen sich
… und nur drei Jahre später erfahre ich auch bereits davon…
Das is ja mal geil!
Shaban & Käptn Peng - Sie mögen sich
… und nur drei Jahre später erfahre ich auch bereits davon…
Der erfahrene User ist misstrauisch und wachsam.
Konfuzius
Wenn man bereits einige Jahre mit Computern gearbeitet hat, kann man sich erinnern, dass Microsoft nie etwas zu verschenken hatte. Bei Einführung der Computer in Haushalt und Wohnzimmer galt Microsoft als DIE DATENKRAKE schlechthin und als Hort des Bösen. Inzwischen haben wir erst Google kennengelernt. Dann Facebook. Und seit Einführung des Smartphones weiß man gar nicht mehr genau, wer alles einem Daten absaugt.
Micro$oft damals war vor allem neugierig, weil sie all ihre schöne Software verkaufen wollten, für Geld. Heute ist es anders, heute sind die erhobenen Daten selbst geldwert. Aber: Von Microsoft bekam man jedenfalls nichts kostenlos, nie.
Da wunderte man sich vor kurzem, dass sie einem Window10 als kostenloses Upgrade auf vorhandene Systeme anboten. Schon das “Kostenlos” machte einen stutzig, aber mehr noch die Hartnäckigkeit, mit der sie einem das kostenlose Upgrade schmackhaft machten - “Das ist nicht mehr mein Microsoft!” wird sich so mancher gedacht haben.
Wenn man schon eine Weile mit Computern gearbeitet hat, dann hat man auch wenigstens einmal ein Betriebssystem upgedatet, von Windows98 auf XP, von XP auf Windows 8, wer alt genug ist auch von Windows 3.1 auf Windows95. Und wer das einmal getan hat hat die Erfahrung gemacht: Es ging nie reibungslos. Nienienie! Endgültig abgeschlossen war so ein Update erst nach Wochen. Denn man musste alle Nutzerprogramme neu installieren und den gesamten Computer neu einrichten, es konnte nie irgendetwas übernommen werden – wohlgemerkt: Vom letzten Betriebssystem desselben Herstellers, und auch ohne dass die Festplatte formatiert wurde.
Nun wurde also Windows10 mit großer Vehemenz und zugleich kostenlos angekündigt und man drückt sich so lange wie möglich davor. Aber weil man nicht endlos genervt werden will und weil es ja kostenlos ist, wird man schwach und startet das Update. Und siehe: Es geht völlig reibungslos! Der Desktop ist derselbe, alle Programme funktionieren nach wie vor, selbst die tückischsten, die ursprünglich nur mit großem Aufwand in Gang zu bringen waren.
Aus Erfahrung wählte man “benutzerdefinierte Einstellung”, nur ein Reflex, der sich mit den Jahren herausgebildet hat. Und siehe: Es werden ca. 20 Punkte abgefragt, an denen Nutzer-Daten an Microsoft weitergeleitet werden sollen. Voreingestellt ist selbstverständlich überall “Weiterleiten”, und in der Standardeinstellung hätte man diesen Umstand nie zu sehen bekommen.
Wenn man nun diese beiden Beobachtungen auswertet - “Reibungslos” und “Datenerhebung” - kommt man zu dem Schluss: Es handelt sich bei Windows 10 keineswegs um ein neues Betriebssystem – Micro$oft holt lediglich den Vorsprung der Smartfone-Industrie auf und möchte sich ganz unauffällig ebenfalls Zugriff auf alle Nutzerdaten geben lassen.
Aber man kann ja benutzerdefiniert installieren.
Nämlich, es war doch alles ganz anders, ein Historiker tritt auf den Plan und erläutert:
“Danone waren ein →Zahlungsmittel vor der →Allgemeinen sogenannten eidgenüsslichen Währungsreform in der →Schweiz am Beginn des Industriezeitalters. 100 Danone entsprachen einem Onken.
Zum Vergleich: Ein Ei bekam man zu dieser Zeit für etwa 16 Danone, ein Brot für durchschnittlich 1 Onken 14. Und eine Ziege für ungefähr 393 Onken. Dies zeigt die Wertschätzung, die man der Milchproduktion entgegenbrachte.
Unrasierte Hunde nannte man zu dieser Zeit "zottelig", eine Ableitung des Wortstammes →Zott, welcher allgemein eine unrasierte Lebensform bezeichnete. Unter diesen Oberbegriff fielen etwa auch →Pfirsiche oder →Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum um mehr als neun Monate überschritten war.
Unraiserte Hunde kosteten nicht viel. Ein Pferd hingegen kostete genau 1.122 Onken und 53 Danone, Pferdepreise waren staatlich festgelegt.
Dies wird auch als Grund für Pleite und Zusammenbruch der agrarisch orientierten eidgenüsslichen Wirtschaft und die dadurch erforderliche Währungsreform angenommen.”
Heute bezahlt man dort Pferde in Franken und Rappen - der Himmel weiß, was sie sich dabei gedacht haben¹.
¹ man könnte sie doch auch in – beispielsweise - Schwaben und Fohlen bezahlen
(Versuch, Diskussion über den Wert eines Schwaben vom Zaun zu brechen anzuregen, endet im Tumult und gilt als gescheitert)
Bus in Wannsee, das ist die hiesige Wohlstandsgegend, Sonntagnachmittag, Sommer, ziemlich warm.
An der nächsten Haltestelle steht eine Familie etwas weiter ab vom Schild (wir machen das so, damit der Busfahrer weiß, dass man auf eine andere Linie wartet und gleich durchfahren kann, das spart ihm Zeit und Nerven - Touristen können das aber nicht wissen). Der kleine Junge der Familie sieht den Bus und läuft vor bis zum Haltestellenschild. Bus hält an. Familie will gar nicht einsteigen. Bus fährt weiter. Verzögerung: Ca. 10 sec.
Von hinten im Bus wütende Stimme: "Was rennst du kleiner Drecksbastard vor!" Dann wieder Stille und Busfahrgeräusche.
Kontrollblick¹: Da sitzt nur ein braver junger Mann, ca. 25, mit ordentlicher Frisur, in Strickjacke (25°C!). Mamas Liebling, händchenhaltend mit seiner zarten Freundin. Die Freundin schaut teilnahmslos.
Man muss sich fragen, ob das Tourette im Frühstadium ist oder einfach nur schlechte Erziehung und Wohlstandsverwahrlosung. Es braucht so wenig, um die Steinzeitgene des Menschen wieder freizulegen².
¹ für die Auswärtigen: Nein, hier sind keineswegs “alle so”!
² noch offensichtlicher wird das, wenn man schuldlos in den Rückreiseverkehr von einem Fußballspiel gerät
Ich würde ja wirklich gerne über Griechenland reden, Gut gegen Böse, Geknechtete gegen Ausbeuter, Kultur, Gerechtigkeit, Bakschisch-Wirtschaft, Industriestaat gegen Entwicklungsland - das gibt so viel her!
Ich rede gern über Sachen, auch um sie zu verstehen. An der Griechenland-"Krise" verstehe ich aber fast gar nichts: Um wessen Geld geht es da eigentlich? Wer hat sich bei wem was geliehen? Und was wurde davon bezahlt? Wer hat davon profitiert? Hat überhaupt irgendjemand profitiert? Bei den griechischen Sozialfällen scheint davon ja wenig angekommen zu sein. Die Olympiaanlagen von 2004 verfallen angeblich wieder und viele andere Dinge funktionieren noch schlechter als in Deutschland. Irgendwo muss das viele Geld ja geblieben sein?
Andererseits: Wer einmal in Deutschland versucht hat, einen Kredit zu bekommen, der weiß, wie misstrauisch gerade die Leute sind, die über das Geld verfügen. Die lassen einen lieber pleite gehen, als einen Kredit zu gewähren, der nicht wenigstens dreifach besichert ist. Waren sie das bei den griechischen Krediten etwa nicht? Mit denen muss man auch kein Mitleid haben.
Und dann aber auch: Wie groß ist wohl der Anteil der deutschen Touristen in Griechenland? Schlägt man nach: Aha, größte Gruppe in einem der wichtigsten Wirtschaftszweige. Ist es da vernünftig, die Leute permanent zu bleidigen, die Geld ins Land spülen sollen? Dem einzelnen griechischen Gastwirt ist der Konflikt vermutlich durchaus bewusst. Größeren Gruppen aber wohl auch nicht. Und natürlich gab es vor siebzig Jahren Besatzung und Kriegsverbrechen der Deutschen in Griechenland. Umgerechnet also vor mehreren Generationen.
Tja, das seltsame an der Griechenland-Sache ist, dass anscheinend jeder irgendwie recht hat, zu jedem Argument dafür gibt es auch eins dagegen. Eine hysterische Agenturmeldung jagt die nächste, nervende Griechen, hartherzige Deutsche und dazwischen noch ein paar andere.
und wenn jetzt wieder einer mit dem bekannten Dieter-Nuhr-Zitat ankommt ("Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Fresse halten"): Ich wünsche mir, dass nur solche Leute dieses Zitat verwenden dürfen, die sich selbst wenigstens ein bisschen besser auskennen. Ist meist nicht so.
Hm? Och, nur so.
Das Internet ist voll von absehbarem Augenblicksversagen. Heute: Motorbootkapitäne.
Diesen beiden Versagern möchte man als Schwimmer lieber nicht begegnen.
“Niemand hat die Absicht, ein Hochhaus zu errichten!”… sieht aber halt ganz anders aus - 140er-Stahlträger doppellagig übereinander, monumentaler Treppenaufgang wie für einen Staatsbesuch auf der Baustelle.
Hin und wieder soll hier ruhig auch einmal Platz für Albernheiten sein – die regelmäßige und geneigt/e Leser/n weiß ja, dass es sich bei diesem Blog um ein *totaaal* *seriöööses* Nachrichtenmedium handelt.
Ab einem bestimmten Alter ist nämlich der durchschnittliche Bundesdeutsche mit höchst albernen Kung-Fu-Filmen aufgewachsen, die der Schwerkraft wie auch insgesamt jeglicher Logik spotten. Diese werden im folgenden Werk einfallsreich karikiert¹:
² kam hier im Blog die Rede eigentlich schon einmal auf Persipan?
Wo wir schon mal bei der Seefahrt sind … es gibt da diesen Gegensatz zwischen den Jollenseglern¹ und den Dickschiffern.
Eigentlich ist in der Seefahrt ein “Dickschiff” ein richtig großer Kasten, hundert Meter lang, tausende Tonnen Verdrängung. So Hobbysegler halten sich aber auch für Dickschiffer: Zehn Meter lang! Gute vier Tonnen!
Je nun. Im Binnenland, und vom Steg aus betrachtet, gilt die Gleichung:
Dickschiff = Segelboot (Kajüte + Kiel)
Bilderklärung für den Laien:
“Kiel”: Skipper hat Angst, dass sein Boot umfällt.
“Kajüte”: Skipper befürchtet, dass es auf die Tischdecke regnet.
Hier etwas spezielles aus der Seefahrt:
Norwegische Kampagne zur Verkehrserziehung auf dem Wasser: "Anlegen ist eine Kunst. Macht man am besten nüchtern."
via Segelreporter
In der Regel hält der Große Bloguator™ überhaupt nichts vom allzu unbedachten Herumspielen mit mächtigen Wildtieren. Aber dieser riesige Bär ist der zufriedenste der Welt. Und sieht zudem sehr flauschig aus:
Dieser eigentlich ziemlich uninspirierte Youtube-Link kommt nur wegen des blöden Wortspiels in der Überschrift¹. Und weil der Große Bloguator™ vom Bau ist, sowie - im weitesten Sinne - Ingenieur.
Für den Ingenieur ist einerseits ganz interessant, wie oft die Krane nur deshalb umkippen, weil sich niemand über den Zusammenhang von Last und Reichweite Gedanken gemacht hat. (Hebelgesetz, lernt man in der Schule - man muss allerdings auch bis zur achten Klasse hingehen). Andererseits auch, wie oft bei den Teleskopkranen einfach das Teleskop mittendrin bricht, anstatt dass irgendeine Sicherung solche Lasten verhindert.
Zum Schluss der Versuch einer Spitzenleistung im Fach "Multiples Kranversagen". Wer es nicht so genau erkennt: Da wird in einer Kaskade jeweils ein Kran vom nächstgrößeren angehoben und dieser dann wieder vom nächstgrößeren - insgesamt wohl vier oder fünf Stufen, irgendwann werden "...tausend Tonnen" aufgerufen.. Wie es ausgeht sieht die geneigte Leserin selbst.
¹ man nennt es "Ästhetik des Unfugs"
Im Kaufland an der Ecke verkaufen sie Butter "mit Atlantik-Meersalz, handgewickelt!" Soll demnach ein Feinschmeckerprodukt sein, durch Handwickelung zertifiziert. Auf der Rückseite ein Zitat von Francois de La Rochefoucauld "(1630-1680)".
Kaufland gehört zu Lidl. Und das alles ist so unfassbar weit an deren Kundschaft vorbei...
Ausnahmsweise ohne langes Gedöns: Rechts unten in den Links (die befinden nur dort, damit ich solche Sätze schreiben kann) liegt jetzt in "Weite Welt" ein neuer Link in die weite Welt: Die Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York ist online. Und die ist großartig!
Der Peter Glaser hat mich wieder einmal drauf gebracht - er veröffentlicht in dermaßen vielen Publikationen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen sollte. Hier also nur sein Twitter-Account: @peterglaser
Guten Tag{var_s_fullname},Also, das ganz oben, in der geschweiften Klammer, stand da genau so, das habe ich nicht etwa aus Gründen der Anonymisierung eingefügt.
mehr als 70 Euro pro Monat muss eine Krankenversicherung nach den aktuellen Beitragsanpassungen nicht mehr kosten…
undsoweiter, kenntjajeder, naklar!
Boot-Uhr können sie finden Boote und Schiffe und folgen ihnen auf einer Echtzeit-Karte leben.