17 April 2015

Igelzucht

Wenn man Der Große Bloguator™ ist, so wie ich, dann hat man zuweilen eine Idee - und kurze Zeit später häufig die Einsicht, dass das eine ganz schön bescheuerte Idee ist. Also, vielleicht nicht bescheuert, aber, nasagenwirmal: Ungewöhnlich. Wenn man Der Große Bloguator™ ist, dann steht man auf dem Standpunkt, dass nicht alles gemacht werden muss, nur weil es gemacht werden kann.

Andere Leute haben ebenfalls Ideen, aber werden von hässlichen Einsichten verschont. Das muss ein dankbares Leben sein.

Auf dem Umweg über das Internet wieder einmal: Es gibt Leute, die IGEL züchten. Und demnach gibt es wohl auch Leute, die Igel halten. Als Haustier. Als Schnuffel-Streichel-Knuddel-Tierchen. Sooo süüüß!

... äh, ja.

Glaubt mir wieder keiner? Hier und da und ganz allgemein da.

Züchter wiederum brauchen Standards zur Bestimmung des Zuchterfolges und der Reinrassigkeit: Farbtabellen für Igel-Fell. Oh mann!

Zum Schluss nur eine Abbildung, um klarzustellen, das wir dasselbe meinen, wenn wir von Igeln sprechen:


Kommentare:

Ellen hat gesagt…

Sie werden lachen, aber die Viecher geben ganz possierliche Haustiere ab und werden sogar stubenrein. Mein Bioprofessor hatte lange Jahre einen in seinem Büro. :-)

Andererseits hatte der gleiche Professor auch mitunter Kornnattern in der Hosentasche, die sich gelegentlich in den Papierkorb verzogen und die Putzfrau traumatisiert haben....

100 Goldfischli hat gesagt…

Ich wollte auch nur meiner Überraschung Ausdruck verleihen: Natürlich finde ich knopfäugige Kobolde ebenfalls ganz hinreißend.

... dachte mir halt nur, dass es geeignetere Haustiere gibt als ausgerechnet Igel: Die Katze, der Hund und der Vogel sind ja inzwischen erfunden. Selbst das Frettchen, das Stinktier, die Ratte und der Gecko.

Andererseits halten Leute Schlangen, Heuschrecken, Spinnen und Krokodile. Unter diesem Aspekt erscheint selbst mir der Haus-Igel naheliegender. :-)

Grüße!

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