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15 Oktober 2013

Ararat und so

Beim Barte des Propheten
 
Auf dem Weg zum Ararat haben wir in Istanbul angehalten und waren im Topkapi-Palastmuseum beim Bart des Propheten. Doch, eeehrlich! Ich weiß nicht, wie oft sie dem Propheten den Bart gänzlich abgeschnitten haben, sie haben nämlich sogar mehrere Bärte dort. Dass er sich da nicht sehr gewehrt hat?
 
Es klingt ganz so, als ob der Prophet schon zu Lebzeiten an Devotionalien dachte und sich sagte "Das wird mal ganz wertvoll!" Merchandising im Mittelalter, am Anbeginn der Muselmanik.
 
Die Bärte des Propheten sehen eigentlich aus wie Ziegenbärte. Oder Marderhaarpinsel. Jeweils ein dünner Strunk von Haaren, weiss zumeist. Der islamische Djihad wird über mich kommen - aber so sehen sie eben aus.

Der Elektrorasierer heute zerteilt die Barthäre in ganz kleine Krümel. Im Zeitalter des Elektrorasierers wird es keine Bärte der Propheten mehr geben. Schade eigentlich.

 


man kann dort nicht fotografieren, man darf nicht, es ist aber sowieso zu schummrig. Aber sich einige Reliquien Mohammeds hier online ansehen. Nur die Fußnägel fehlen (diesbezügliche Story ist derzeit leider offline)

13 September 2013

Ararat - Dogubeyazit

Ararat hatten wir lange nicht mehr. Dabei ist der angefangene Reisebericht vom letzten Jahr noch lange nicht fertig. Uuuund los:

Wenn man zum Berg Ararat im Osten der Türkei will, dann kommt man unweigerlich an Dogubeyazit vorbei. Es ist die letzte Stadt vor der Grenze zum Iran und auch die letzte Ortschaft vor dem Aufstieg.

Wenn man Dogubeyazit beschreiben soll, dann würde man das in dürren Worten am besten so tun: Dogubeyazit ist das netteste Städtchen der Welt!

Und zu diesem zutreffenden Eindruck kann man so gelangen:
Das "Städtchen" hat immerhin um die 75.000 Einwohner, (die Gelehrten sind sich da wieder einmal uneinig) und ist im Umbruch von einer traditionellen türkischen Provinzstadt zu einer der internationalen Moderne. Irgendwie. Zwischen alten zweistöckigen Gebäuden befinden sich ansatzlos vielgeschossige Glaspaläste, neben Holz und gusseisernen Geländern finden sich welche aus poliertem Edelstahl.

Edelstahl, handgeklöppelt

modernes Bauen im Kleinformat

Rußwand an Glaspalast

Es gibt einen traditionellen Marktplatz. Aber auch eine moderne kleine Fußgängerzone, die auf den ersten Blick so öde ist wie überall auf der Welt die kleinen Fußgängerzonen. Auf den zweiten Blick nicht.

osttürkische Fußgängerzone im Platzregen

Eine wesentliche Eigenschaft des Auslandes ist, dass so manches anders ist als bei uns. Deshalb fährt man ja dort hin. So ist etwa der Einzelhandel im Osten der Türkei anders sortiert. Verschiedene Dinge, die man bei uns in einunddemselben Geschäft erhalten würde, sind dort anders verteilt. Beispielsweise Seife und gleichzeitig Pfefferminztee. Führt bei uns jeder Supermarkt, aber auch jeder Späti und Tante-Emma oder Bio-Laden. Dort nicht.

Wir wollten uns letzte Kleinigkeiten vor dem Aufstieg kaufen, aber in jedem der aufgesuchten Geschäfte gab es immer nur eins: Seife, aber keinen Pfefferminztee. Plastikdosen, aber keine Müllbeutel. Sportsocken, aber keine Sonnenhüte.

In Deutschland hätte das bedeutet: "Haben wir nicht. Leider." Man muss sich einen anderen Laden suchen. Selbst.

In Dogubeyazit: Nicht. Kaum war klar, dass es das Gewünschte im Geschäft nicht gab, ging der Besitzer persönlich los und besorgte es irgendwo beim Nachbarn. Den Pfefferminztee etwa. Oder wenn wir uns nicht verständigen konnten, ging er los und brachte einen mit, der Englisch oder Deutsch sprach. Der klärte mit uns die Lage, half uns weiter und führte uns erforderlichenfalls. Zum Fachgeschäft für Hüte. Zum Spezialfachgeschäft für Müllbeutel, Plastiktüten und Einweggeschirr.

Das ganze geschah innerhalb einer Stunde mindestens drei mal, sehr nett, nie aufdringlich. Im nächsten Laden arbeitete dann meist ein Cousin, Bruder oder Schwager des Händlers aus dem ersten, aber wir fühlten uns großartig betreut: Wir waren glücklich!

11 Juni 2012

Ararat (21) - aber sie überrascht!

Eine weitere Besonderheit der Türkei ist die vorurteilslose Freundlichkeit, mit der man dort überall konfrontiert wird. Ich kann jetzt schlecht sagen, woran es liegt. Beispielsweise trifft man fast überall in der Welt auf eine Art Deutschen-Bonus. Allerdings sieht man dem gewöhnlichen Reisenden ja die Nationalität nicht an, höchstens die grobe Richtung, also, vielleicht "Mitteleuropa".

In den Touristengebieten wird man auch in der Türkei von allen möglichen Händlern, Anbaggerern und Vertickern gequält, die einem irgendetwas andrehen wollen. Das tun sie meist gar nicht so unfreundlich, nur ist es halt schon wegen der Masse anstrengend.

Aber bereits wenige hundert Meter abseits der Touristenströme setzt sich die natürliche Freundlichkeit durch. Fast überall wo man hinkommt, wird man wenigstens mit einem "Hello!" oder "Welcome to Turkey" begrüßt, auch wenn das die einzigen englischen Worte sind, die die Leute können.

Nach den ganzen nervigen Baggerführern muss man dann erst einmal umstellen, da die übrigen freundlichen Menschen einem gar nichts andrehen wollen. Sondern sie sind wirklich nur nett, weil man offensichtlich fremd ist und sich offensichtlich für ihr Land interessiert. Darüber freuen sie sich.

Schwerer Kontrast zu Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern mit ihrem grundsätzlichen Misstrauen allem Fremden gegenüber. Muss ja nicht unbedingt böse Fremdenfeindlichkeit sein, aber eben Argwohn und Misstrauen, Ablehnung, Distanz.

Mir selbst liegt das Reden ja nicht so, die Mitreisenden zettelten bei wirklich jedem Zwischenstopp eine Unterhaltung mit den Einheimischen an. Viele sprachen wirklich kein Englisch oder Deutsch oder irgendeine Fremdsprache, die wir beherrschen würden. Hingegen ist unser Türkisch und auch Kurdisch stark ausbaufähig, also: Wir können kein Wort.

Trotzdem ist dort mit fast jedem eine Unterhaltung möglich. Ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo sich die meisten Leute aus den unterschiedlichsten Gründen erst gar keine Mühe geben. Allein diese überwältigende Freundlichkeit macht die Türkei zu einem erstrebenswerten Land.

Der Kulturschock, den türkische Gastarbeiter beim Umzug nach Deutschland erlebt haben müssen, übersteigt unter diesen Voraussetzungen jedes Vorstellungsvermögen. Wer die Türkei abseits der Touristengebiete einmal erlebt hat, schämt sich noch nachträglich.

24 Mai 2012

Ararat (20) - teile Vorurteile

Kommen wir mal zurück zur Reise...

Was man als Türkeireisender oder deutscher Zeitunglesender auch immer schon mal gehört hat, ist, dass der Osten der Türkei so rückständig ist, dass die Familien ihre Mädchen erst gar nicht zur Schule schicken. Auch unsere türkische Reiseleiterin (aus Bursa) behauptete, dass das in den abgelegenen Dörfern im Osten durchaus vorkomme.

Nun ist Der Große Bloguator™ im Glauben nicht sehr gut: Er glaubt also nix.

Immer wenn wir unterwegs Schüler sahen, erfolgte daher eine Sichtkontrolle - welches diese Behauptung erstmal nicht bestätigte: Da liefen immer genauso viele Mädchen wie Jungs in Schuluniformen herum, leicht zu erkennen an der Schuluniform.


Der behauptete Umstand ist deshalb nicht ausgeschlossen, mag in abgelegenen Dörfern durchaus vorkommen. Es gibt angeblich Gegenden, die im Winter mehrere Monate von der Außenwelt abgeschlossen sind. Da kann man sich so etwas schon vorstellen. Aber da wo wir vorbei kamen: Nicht.




das Foto ist in einer Schule direkt am Fuß des Berges Ararat aufgenommen, zugegeben, nur 5km von der Hauptstraße entfernt - aber auch nur 15km von der Grenze zum Iran

17 Mai 2012

Ararat (19) - Kopftuch kaum


Unter anderem geht man auf Reisen, um sich seinen Vorurteilen zu stellen. Na so etwa.

Vom östlichen Osten der Türkei heißt es immer, dass er sehr konservativ sei, viel konservativer als das "westlich orientierte" Istanbul. Jedenfalls hat man als Türkeireisender irgendwas in der Art schon mal gehört.

Wenn man dann da ist, im östlichsten Osten der Türkei, hart an der Grenze zum Reich des Bösen (Iran <20km) stellt man fest, dass auf der Straße erheblich weniger Kopftuchmädchen zu sehen sind, als beispielsweise im ganz westlich orientierten Berlin.

Das mag daran liegen, dass auf der Straße gar keine Mädchen zu sehen sind. Aber nur abends, tagsüber schon.


Hab jetzt leider nur ein Foto von DoguBeyazit im Regen, mit überhaupt keinen Menschen auf der Straße. Ansonsten ist es das knuddeligste Städtchen unter der Sonne - wir kommen noch dazu.

10 Mai 2012

Ararat (ohne Nummer)

Gemerkt? Die älteren verstümmelten Beiträge werden so allmählich mit Fotos aufgefüllt. Beispielsweise Ararat (11) - die Sache mit dem türkischen Süßstoff.

09 Mai 2012

Ararat (18) - Bergtour

Bis ganz oben habe ichs leider nicht geschafft. Dafür muss ich dann doch noch ein wenig üben. Oder im Sommer kommen, ohne Ski, das wären dann 15kg weniger. Die man auf über 5.000m schleppt.

Immerhin konnte man von da, wo ich hingekommen bin, den Iran sehen (hinten) ...


 ... den Little Ararat (links) ...


... und den Gipfel vom Big Ararat (klein, Mitte):



Nur halt leider von unten. Immerhin!

08 Mai 2012

Ararat (17) - Schmuddelkinderblues

Den Schmuddelkinderblues kennen vielleicht einige.

Unterwegs habe ich eine neue persönliche Bestmarke aufgestellt: Es ist mir gelungen, in ein neu gekauftes Kleidungsstück einen Fleck zu machen, noch bevor ich es das erste mal angezogen habe. Neuer Rekord.

Und beim ersten Mal Tragen gleich noch vier weitere. Weiß das hier jemand: Gehen Erdbeerflecken mit Waschen raus?

07 Mai 2012

Ararat (16) - von danach

So, bin wieder zurück. Habt Ihr mich vermisst? Die Internetanbindung unterwegs wie auch meine Technik waren nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Deshalb brach irgendwann der Berichtstrom mitten drin ab. Dass es auch keine aktuellen Fotos mehr gab, werden die meisten bemerkt haben.

Hier erst mal eine Karte unserer Hotel-Unterkünfte in der Türkei, in Istanbul, Van, Adilcevaz und DoguBeyazit. Die übrigen Orte trage ich so nach und nach ein.


Istanbul Ararat 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

29 April 2012

Ararat (15) - dichter dran

Oh, ich kann mir den Ortsnamen nicht merken! Den Namen der Ortschaft, wo wir gestern und heute waren, am Vansee. Das ist ja auch kein Wunder, wenn eine kleine Stadt Adilcevaz heißt.


Istanbul Ararat 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

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28 April 2012

Ararat (14) - Vansinn am Vansee

Vansinnig groß.
Vansinnig schön.
Vansinnig salzig.
Vansinnig weit weg.

Gestern waren wir in Van, am sehr unbekannten Vansee. Der See ist etwa siebenmal so groß wie der Bodensee und an mehreren Seiten von hohen Bergen umgeben. Salzig-sodahaltig und liegt 1650m hoch. Heute gab es bei der Rückkehr vom Berg ein fantastisches Panorama über die ganze südliche Bergkette.

Fotos muß man sich selbst bei Google suchen, ich kann erst wieder, wenn ich Zugriff auf vollwertige Allerwelts-Software habe.
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26 April 2012

Ararat (12) vorübergehend Istanbul

Mittag über der Stadt. Von hundert Hügeln und tausend Minaretten rufen tausend Muezzine zum Gebet.

Die Muezzine rufen angeblich alle denselben Text, aber sie sind nicht synchronisiert. Aus der Ferne gibt das einen sonderbaren Effekt, wenn man die Lautsprecherdurchsagen von fünf Minaretten gleichzeitig herüberklingen hört.

Am oberen Ende vom Goldenen Horn gibt es eine solche Stelle, ohne Verkehrslärm, mit elektrisch verstärkten Muezzinen.

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Ararat (13) - bald nicht mehr Istanbul

Doch, es gibt wohl eine Zeit, zu der auf den Straßen von Istanbul wenig Verkehr und nur mittlerer Radau herrscht: Nachts zwischen drei und fünf.

Ararat (11) vorübergehend Istanbul

Ein anderer Nachteil der Lage des Hotels mitten im Touri-Bezirk ist, dass man alle fünf Meter von irgendeinem Aufreißer angesprochen wird, weil man ihm oder seinem Freund etwas abkaufen oder im Restaurant seines Bekannten etwas essen soll. Damit können sie einem gehörig auf den Zünder gehen.

Zwischen all den Anbaggerern gibt es aber immer wieder Leute mit ganz normalem Mitteilngsbedürfnis, die sich trotz aller Sprachbarrieren nur nett unterhalten wollen. Denen begegnet man leider mit Misstrauen, was ihnen nicht gerecht wird.

Der Große Bloguators bevorzugt daher Lokale, wo einem niemand auf die Nerven fällt. Mitten im schlimmsten Touristenbezirk gerät er in einen unscheinbaren Eingang wo man in der Tiefe des Souterrains ein paar Vitrinen mit Süßstoff sieht.


Wenn man direkt davor steht, bekommt man von einer netten jungen Frau im Kopftuch etwas zum Probieren angeboten.


Und erst wenn man diese Köstlichkeit einen Moment auf sich wirken und den Blick schweifen lässt erkennt man, dass sich hinter dem unscheinbaren Eingang ein ganz wunderbares Café mit ganz großartigen Köstlichkeiten verbirgt. Der österreichische Kollege nennt es den Sacher von Istanbul. Ganz ohne Aufreißer.








aaargh! Alle diese cleveren Bloggertools der Weltfirma Google vereiteln den Umgang mit Fotos vom Telefon aus. Aaaaargh!

25 April 2012

Ararat (10) vorläufig Istanbul

Generell ist die Geräuschkulisse schon der völlige Wahnsinn: Vor unserem Hotel stauen sich jeden Morgen über 20 Reisebusse bergauf, dazwischen genauso viele Zubringerbusse und Taxen. Jeder von ihnen hupt - nicht aus Aggression und Besserwisserei, sondern weil sie ganz nett jemanden vorlassen wollen, grüßen, oder einfach aus Jux und Dollerei. Bergauf entlüftet bei den Bussen auch ständig irgendwas, so dass ein permanentes ohrenbetäubendes Zischen in der Straße hängt. Der Nachteil der günstigen Lage.

Eben waren wir in Üsküdar, Asien. Auf einer der Hauptstraßen ist der Lärmpegel genauso. Aber in einem kleinen Wohnviertel um den Park herum ging es ruhiger zu als in einer deutschen Kleinstadt am Sonntag.


Abb. ähnlich, die Straße ist jeden Morgen randvoll mit Bussen. Voller jedenfalls als mein Kameraakku.

23 April 2012

Ararat (9) - vorläufig Istanbul

Bis vor zwei Stunden, dachte ich noch, dass ich aus einer großen Stadt komme, einer europäischen Hauptstadt sogar. Und Istanbul, dachte ich, naja, ist halt einfach nur größer.

Beispielsweise waren wir eben drüben auf der anderen Seite vom Goldenen Horn, in einer Fußgängerzone. Sowas ähnliches gibt es bei uns auch, aber in den deutschen Fußgängerzonen werden mitten in der Stadt abends um acht die Bürgersteige hochgeklappt. In Berlin selbstverständlich auch.

In Istanbul anscheinend nicht. Auf dem Bild sieht man eine handelsübliche Fußgängerzone an einem gewöhnlichen Montag abends um halb elf - und es ist mehr Betrieb als bei uns tagsüber.



22 April 2012

Ararat (8) - vorläufig Istanbul

So, ab jetzt wird vom Telefon gebloggt. Heißt: Die Qualität der Bilder ist noch schlechter. Die der Texte auch. Aber was raus muss, muss raus.

Aber erst mal sind wir in Istanbul. Gestern hat sich auf der Fahrt vom Flughafen der Hotelguide in der Altstadt verirrt, in Zusammenarbeit mit dem Busfahrer. Fanden wir lustig. Der Guide weniger.

Wir waren nur ein wenig beklommen wegen der Qualität des Hotels. Aber als wir die Dachterrasse gesehen haben war alles gut:

Blick aufs Marmarameer und die Blaue Moschee in Rufweite.

21 April 2012

Ararat (7)

Auf der Jerewan-Seite von Wikipedia habe ich ein sehr schönes Foto gefunden, hm, imposant, oder wie auch immer man das nennen soll. Furchterregend?

Jerewan liegt etwa 950 - 1.300m über dem Meer. Der Berg Ararat ragt bis etwas über 5.100m über Meeresniveau, gibt unterschiedliche Angaben darüber.

Heißt: Was man auf diesem Foto sieht, ist eine senkrechte Distanz von mindestens 3,8 Kilometer. Vertikal. Mindestens. Puah, ich weiß wirklich nicht, was ich da tue.

20 April 2012

Ararat (6)

Interessanter Weise ist der Eintrag über den Berg Ararat in der englisch­sprachigen Wikipedia ganz anders als der in der deutschen Wikipedia. Muss das? Finde ich verwirrend. Kann man das nicht zusammenführen, oder so?

Um nicht nur meine, sondern auch die Grafikkarten Eurer Computer endlich einmal gletschermäßig einzufrieren, hier noch eine animierte Ansicht vom Berg:

©hat anscheinend der rumänischsprachige Autor Asybaris01 aus NASA-Daten gebastelt

18 April 2012

Ararat (5)

So, am Samstag gehts los: Abflug. Wir verbringen zuerst noch ein paar Tage in Istanbul. Das ist die Stadt, die das letzte Mal, als ich sie gesehen habe, knapp vier Millionen Einwohner hatte. Also etwa so groß wie Berlin.

Heute hat Istanbul etwa 14 oder 16 Millionen Einwohner, so genau weiß das niemand. Wo die jetzt alle wohnen, interessiert mich sehr. Und auch sonst, ja.

Dort mussten Häuser so schnell gebaut werden, dass die Zeit nicht einmal reichte, um die Straßenlaternen zu fällen.



Regelmäßige Besuche der Webcam in Eriwan haben inzwischen ergeben, dass sie dort nicht ausschließlich absolutes Dreckwetter haben, sondern zuweilen auch nur relatives Dreckwetter. Wobei der Ararat halt ein paar tausend Meter höher reicht.

Anfang Mai wollen wir endlich da oben herumlaufen und ich wünsche mir, dass das Wetter dann so sein möge:


Ja, wirklich!

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