30 Juni 2010

Fonic Surfstick

Wenn man viele Besucher im Blog haben will, muss man über Computer schreiben.


Hab mir grade den Fonic Surfstick bestellt und auch am Tag danach erhalten: Flatrate von 2,50€ am Tag für mobiles Internet. Läuft inzwischen und ist nicht so schlecht wie es sich anhört: Auch nicht langsamer als die anderen Internetverbindungen, die ich so benutze. Dieser Eintrag entsteht bei einer Verbindung mit dem Surfstick.

Der Stick soll einen Laptop voller Ubuntu/Linux mit dem Internet verbinden. Linux hat derzeit noch ein paar kleinere Schwächen: Zum einen gibt es nicht für jede Hardware überhaupt Treiber. Und wenn, dann kann sie einem keiner erklären: Entweder, sie funktionieren - oder leider nicht. Die meisten werden kommentarlos erkannt und man merkt nicht einmal, dass es ein Problem geben könnte. Und dann sind da noch die anderen...

... nee, zuerst den Surfstick: Der hat einen Huawei 1550-Chip und dazu gibt es auch Linux-Treiber. Nur leider ausdrücklich keinen Support von Fonic. "Ausdrücklich nicht!" Dabei könnte es inzwischen so einfach sein.

Der Stick wird zuerst nur als Speicherkarte erkannt und ein paar Verzeichnisse angezeigt - das täuscht. Am besten folgt man diesem Link und kopiert die beiden hervorgehobenen Zeilen ins Terminal/Konsole -> enter. Dann den Stick abziehen, am besten den Rechner neu starten und Stick wieder anstöpseln. Paar Sekunden warten. Ggf. taucht im Netzwerkmanager die Fonic-Verbindung von selbst auf. Falls nicht: -> VPN-Verbindungen -> VPN konfigurieren -> Mobiles Breitband -> "hinzufügen". Durch den folgenden Dialog durchklicken und jeweils zutreffende Einträge markieren -> Huawei -> Germany -> Fonic -> Vorgabe -> "anwenden".

Und jetzt passiert: Nichts. Jedenfalls nicht viel. Wenn man im Netzwerkmanager auf die Fonic-Verbindung klickt, wird man mit etwas Glück nach der PIN gefragt. Aber ab dann passiert wirklich nichts mehr.

Das Ding ist nämlich immer noch nicht freigeschaltet! Warum auch immer...

Es hilft nix, ich habs im Ubuntu nicht geschafft und noch nicht mal in Windows: Am sichersten ist wohl, wenn man sich auf der Fonic-Webseite unter der mit dem Stick gelieferten Telefonnummer einloggt und ihn dort freigibt. Geht natürlich nur von einem anderen Rechner, der online ist. Da könnte man auch das Mobile-Partner installieren und die Bestätigungs-SMS lesen.

Dann kann man ihn im Ubuntu einstöpseln -> Netzwerkmanager -> Fonic Vorgabe -> PIN eintippen -> 30sec. warten -> lächeln!

29 Juni 2010

Graffitti

Immer wieder wird hier auf die Freude am Graffitti hingewiesen. Neulich gab es am Schlesischen Tor für ein paar Tage ein wunderbares großes Tag¹:


Am Tag nach dem Foto hatten sie es übergestrichen. Was irgendwen nun ausgerechnet an diesem kalligrafischen Tag gestört haben mag, bleibt allerdings rätselhaft: Alle anderen Tags waren noch da.










¹ wer es als erster entschlüsselt muss ein Bier mit dem Großen Bloguator™ trinken. Rotwein gilt auch.

Statistische Abweichung

Seit einigen Tagen holt in der Blogstatistik das Tor zur Hölle in Darvaza, Turkmenistan, ganz stark auf. Würde man den Großen Bloguator™ nach dem Tor zur Hölle fragen, wäre allerdings die erste Antwort: Fanmeile!


Größere Kartenansicht

Die Sache mit dem erstaunlichen Interesse liegt vermutlich an irgendeinem TV-Beitrag in den letzten Wochen. Gestern und heute mittag wurde der anscheinend wiederholt. Interessiert sich denn plötzlich wirklich niemand mehr für Pferdeporno?!?

 

26 Juni 2010

Schöneberg

Im S-Café am Bahnhof Friedenau haben sie Toiletten, die nach Kurkuma riechen.

Seltsam.

Schönes Schöneberg!

25 Juni 2010

23 Juni 2010

Tierchen

Über die nervigen Nebenaspekte der biologischen Existenzform MAUS wurde bereits an anderer Stelle geklagt.

Letztes Wochenende sitze ich in der Sonne an der Bushaltestelle am Wannsee. Es gibt dort eine Art Böschung, die mit Waschbetonplatten befestigt ist. Auf den Waschbetonplatten befinden sich Sitzflächen aus Holzbohlen. Hinten sind die so entstandenen Sitzflächen bündig mit dem Gelände - Gras, Gebüsch, Bäume.

Wenn man im Sommer dort sitzt und auf den Bus wartet, sieht man oft eine Maus vorbei flitzen. Auch schon mal hinter den Füßen von mindestens 10 Fahrgästen seelenruhig durchlaufen, die das kleine Tierchen ganz putzig finden. Ich selbstverständlich auch, mit der Einschränkung "diese blöde Vieh weiß anscheinend nicht, in welcher Gefahr es da schwebt...": Ein Tritt eines missgünstigen Mäusehassers und das putzige Tierchen ist roter Matsch. Aber es tritt niemand, nie.

Sitze ich also letzten Sonntag auf der Bank, neben mir eine Tüte mit Picknickzubehör abgestellt und lese in der Zeitung. Es raschelt. Zuerst denkt der Segler an Wind - Prüfung ergibt: Negativ. Da ist doch tatsächlich direkt neben mir so eine blöde Maus in meine Picknicktüte mit dem Brot gesprungen und denkt gar nicht dran, jetzt wieder rauszukommen!

Favoritinnen

Die große Favoritin im Weltbild des Großen Bloguators™ bevorzugt als Partner anscheinend die sogenannten Alphamännchen: Macher, Alleskönner, Erfolgsmänner. Selbst wenn die Favoritin den Großen Bloguator™ jemals zur Kenntnis nähme, würde sie vermutlich das Alphatier erwarten, aber nicht finden.

Was unter anderem daran liegt, dass der Bloguator™ sich die ideale menschliche Gesellschaft weniger als Wolfsrudel vorstellt, wo ausschließlich das Alphatier das Sagen hat. Sondern eher schon als Staat gleichberechtigter Ameisen, in dem jeder seine Aufgabe kennt - und sie klaglos ausführt.

19 Juni 2010

Konfirmation

Neulich war Konfirmation vom Patenkind. Kleinere Ortschaft im Speckgürtel. Alle feingemacht, Geld beim Friseur investiert, Sakkos, Kleider, Kränze, Sträußchen. Vierzehnjährige Jungs im Anzug sehen ja so scheiße aus. (vom Großen Bloguator™ gibt es auch Fotos aus dieser Zeit und es fehlt ihm nur die Distanz)

Der Pfarrer und seine Pfarrista nutzen die Gelegenheit für schlimmes Laienschauspiel, immer ganz hart am Niveau von LINDENSTRASSE. Dazwischen ein Haufen Glaubensbekenntnis und frommes Gesinge: "Ich glaube ... ich glaube ... ja, und ich glaube auch ..." Dabei ist der Große Bloguator™ nicht gut im Glauben, gar nicht gut.

18 Juni 2010

WM 2010

Fußball ist nur lustig wenn die Deutschen verlieren. Und wenn sich dann all diese lautstarken hysterischen Memmen vor den Bildschirmen heulend in den Armen liegen - weil WIR nicht gewonnen haben. Danach fahren sie in ihrem mit zwei Deutschland-Fähnchen geschmückten Auto seelisch gebrochen nach Hause.

Kuky

In guter Tradition von Jan Svankmajer haben die Leute von Amanita-Design (Samorost) an einem weiteren Film mitgewirkt: Kuky

17 Juni 2010

Spielerei

Hab ein wenig am Design rumgespielt, weil das grade vom Anbieter angeboten wurde: Ein Vorlagen-Designer.

Wem's nicht gefällt der spreche jetzt sein letztes Wort!

Nee, das heißt anders: "... oder möge für immer schweigen." Und "immer" heißt in diesem Fall "bis zur nächsten Spielerei am Design". Ein wenig Widerspruch wär nicht schlecht. Der Große Bloguator™ schätzt gegenteilige Meinungen, an denen er sich abarbeiten kann.

Samorost - Machinarium

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhh....! Die Erfinder von SAMOROST haben schon fast ein Jahr lang ein neues Spiel draußen:
MACHINARIUM
Man kann ein Online-Demo spielen. Der Rest erklärt sich selbst.

Warum erfahre ich das erst jetzt?!? Warum? Hä?!?


16 Juni 2010

Juni am Schlesischen Tor

Kreuzberg im Sommer. Piraten und Holly Golightlies.

Jungs in Stiefeln und knielangen Hosen aus denen stark behaarte Beine kucken. Mit zugewachsenem Gesicht und Piratenkopftuch.

Zarte Mädchen mit blassem Teint, schulterfreien Kleidchen und breitkrempigen Sommerhüten.

Das ist derselbe Ort, an dem die Leute seit neuestem an roten Fußgängerampeln stehen bleiben. Seltsam.

15 Juni 2010

Nachtflug

Freitag abend auf dem Wannsee. Den ganzen Tag lang war wüstenmäßig warmer Wind - und keine Zeit. Aber nachts kann man nicht gut segeln - zum einen sieht man nichts vom Wasser und kann leicht eine Fahrwassertonne oder ein anderes Hindernis treffen, Schwimmer, Angelkähne.

Zum anderen die Beleuchtung, die ist auf so kleinen Renn-Booten schwierig - gefordert ist ab Sonnenuntergang ein weißes Rundumlicht an der Mastspitze. So weit jedenfalls der antiquierte Kenntnisstand des Großen Bloguators™. Der ist anscheinend überholt. Nach mehreren unzuverlässigen, aber übereinstimmenden Quellen genügt heute eine funzelnde Taschenlampe irgendwo weiter oben.

Der Bootseigner zieht so eine hoch und da baumelt sie lustig. Oberhalb unseres österreichischen Segelzeichens. Mal sehen, was der Entenschutz dazu sagt, die Wasserschutzpolizei. Die fährt nachts Streife und belehrt mangelhaft beleuchtete Boote, bisweilen kostenpflichtig. Und sie findet einen bestimmt: Sie haben Radar UND Nachtsichtgerät. Aber vielleicht treffen wir sie ja nicht.

Man erkennt sie schon von weitem an ihrer besonders vorschriftsmäßigen Lichterführung. Wenn an einem lauen Sommerabend jemand auf einem Boot ruft "Oh, sieh mal, ein Weihnachtsbaum!", dann kommt da der Entenschutz. Im verballhornten Amtsdeutsch WaSchPo.

Beim Ablegen steht der durchaus ausreichende Wind ein wenig ungünstig genau auf die sehr kurze Sliprampe, der Berichterstatter verfehlt sie und plumpst erst zweimal bis zum Hals ins Wasser, bevor abgelegt werden kann. Wenigstens ist das Wasser nach den heißen Tagen angenehm warm.

Wir segeln ab Sonnenuntergang bis in die völlige Dunkelheit, Wassertemperatur 23° und stetiger schöner Wind, genau richtig um über den See zu heizen. Heizen wir also. Und sehen einen Weihnachtsbaum. Der fährt auf uns zu.
"Du, ich glaube, da ist die Polizei..."
"Na und?"
"Na, wegen dem Licht..."
"Wirst ja sehen, ob sie uns anhalten."
Try & error im Verkehr. Sie passieren uns im Abstand von drei Bootslängen und halten uns nicht an. Heizen wir also weiter.
"Siehste!"
"Die sind noch nicht außer Sichtweite."
"Ach was!"
"Vielleicht überlegen die bloß so lange..."
"Quatsch! Wirst schon sehen!"
"Vielleicht geben sie uns wenigstens Rabatt wegen dem österreichischen Kennzeichen."
Eine halbe Stunde später fährt der Weihnachtsbaum nochmal dicht an uns vorbei. Wahrscheinlich haben sie sich sehr gewundert:
Auf dem Radarschirm ein rasend schneller Punkt - in der Finsternis ein Segel mit lustig baumelndem Lichtchen am Masttop - und auf dem Nachtsichtgerät in grün auf schwarz zwei Sportler in kompletter Segelmontur mit hysterisch lachenden Gesichtern, die andauernd von der Gischt geduscht werden.

Den Dialog auf dem Streifenboot kann man sich etwa denken:
"Als Segler muss man ziemlich einen an der Waffel haben."
"Da hast du wohl wahr."
Netter Weise sind sie weiter gefahren.





PS: Weil es dem großen Bloguator keine Ruhe ließ und aus reiner Pedanterei hat er nachgeschlagen. Das zuständige Werk heißt BinSchStrO - die Binnenschiffahrtsstraßen-Ordnung, Kapitel 3.13, "Bezeichnung der Kleinfahrzeuge in Fahrt". Man braucht ein weißes Rundumlicht. Und zusätzlich ist ein baumelndes weißes Taschenlämpchen nicht verkehrt.

10 Juni 2010

Wie stellen wir uns die Schwerkraft vor?

Ein anderer Erklärungsversuch

Die Schwerkraft ist unsichtbar. Deshalb müssen wir sie uns ja vorstellen. Schwerkraft, das ist das, was die Welt in ein Oben und ein Unten einteilt. Ohne Schwerkraft könnte man oben bleiben - mit ... nicht. Dann fällt man runter. Alles andere auch.

Die Schwerkraft ist keine alte Tante, die Kinder hasst. Sie hasst auch Erwachsene. Es gibt aus diesem Anlass die Theorie von der selektiven Schwerkraft. Die besagt in etwa, dass die alte Tante mit Vorliebe solche Sachen runterfallen lässt, die einem wichtig sind. Oder deren Reparatur besonders viel Arbeit macht. Auf jeden Fall die Sachen, wegen derer man Ärger bekommt, wenn sie kaputt sind.

Das ist natürlich Unsinn und gänzlich unbeweisbar. Die Schwerkraft ist auf jeden Fall keine Person, mit einem Bewusstsein womöglich, keine rachsüchtige Göttin wie sie sich die antiken Griechen vorgestellt hätten. Keiner von uns hat je eine Göttin kennengelernt. Eher vielleicht eine besonders boshafte Naturgewalt. An deren Existenz zweifelt niemand. Nicht?

Aber auch sonst ist es schwer, sich ein einleuchtendes Bild von der Schwerkraft zu machen. Denn niemand kann so genau sagen, wie die Schwerkraft übertragen wird. Unter uns Kindern können wir uns hilfsweise vorstellen, dass unten jemand ganz heftig einatmet, oder oben aus, nur dass uns dabei die Ohren nicht klingeln. Und nur um uns zu schaden.

Die Schwerkraft könnte natürlich auch an unsichtbaren und unspürbaren endlos dünnen Fäden übertragen werden, von denen es unendlich viele gibt und denen es nichts ausmacht, wenn sie über Kreuz liegen: Sie verheddern sich dabei nicht einmal und bilden kaum Knoten. Höchstens da, wo die Sachen liegen, die einem wichtig sind, oder teuer. Und so ein Schwerkraftknoten bewegt eigentlich sicher abgestellte Gegenstände auch mal seitwärts statt nur nach unten. Diese ominösen Fäden sind jedenfalls mindestens genauso schwer vorstellbar wie die Schwerkraft. Fast noch schwerer.

Genauso wahrscheinlich ist es, dass Schwerkraftstrahlen von unten auf die Gegenstände scheinen, so wie von oben die Sonne. Nur dass Schwerkraftstrahlen immer negativ sind und wo sie auftreffen einen gewichtigsmäßigen Unterdruck erzeugen. So eine negative Strahlung wäre eine schöne Erklärung. Nur leider ist sie bildlich genauso schlecht darstellbar. Vielleicht doch eher nicht.

Die Schwerkraft ist eine unheimliche Kraft. Sie nimmt umso mehr zu, je länger man sich bewegt, je mehr Bier man getrunken hat und je näher man dem Behandlungsstuhl des Zahnarztes kommt. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass Gotteshäuser einfallen aber gleichzeitig, dass gewagte gotische Bogenkonstruktionen erst dann stehen bleiben wenn der Schlussstein eingesetzt ist - ebenfalls in Gotteshäusern. Der Herr im Himmel hat mit der Schwerkraft sicher auch schon immer seine liebe Not.

09 Juni 2010

Helferlein Rechtschreib

Das Helferlein hatten wir hier lange nicht mehr, den automatischen Rechtschreibgehülfen fast jeder Software, der Wörter rot unterkringelt. Neulich kam eins der Helferlein mit dieser lustigen Idee:


Auf solche Einfälle muss man ja wirklich erstmal kommen.

 

08 Juni 2010

permutation

Irgendwo in einem Treffpunkt zur elektronischen Kontaktaufnahme:
*i kiss better than i cook*

Aha. Was sagt uns das? Vielleicht
i kiss better than i cook
i piss better than i look
i hate better than i pray
life is a mess an it ends in a tray

07 Juni 2010

Office-Comedy

"Ich muss heute noch Gunther anrufen."

"Wieso?"

"Weil ich mir einen Baum angesehen habe."


"...? ... herzlichen Glückwunsch!"


"Hä?"


"Willst Du ab jetzt jedesmal Gunther anrufen, wenn du einen Baum gesehen hast?"


"Hä?"


"Da wird er sich freuen."


"Wieso?"


"Stelle mir grade das Gespräch vor: Gunther, ich habe mir einen Baum angesehen!"



Und wieder da

Bei der Segelei verbringt man unglaublich viel Zeit mit genau gar nichts. Dennoch gibt es keine vernünftige Möglichkeit zum Umschichten: Auch wenn man mangels Wetter nicht segeln kann bleibt doch keine Gelegenheit zum Bloggen¹. Als hätte ich's nicht vorher schon geahnt ...

Trotzdem wars schön: Man befindet sich in Gesellschaft sympathischer Leute und die Veranstaltung ereignete sich diesmal in besonders lieblicher Umgebung. Das sportliche Ergebnis war furchtbar, aber genau das gehört zum Sport: Dass man lernt, auch mit Niederlagen umzugehen. Insofern: Der Große Bloguator™ ist wieder mal zurück - erschöpft, aber glücklich.



¹ trotz bester technischer Ausstattung: 100% der Segler besitzen inzwischen einen Laptop und 97% haben ihn dabei. In fast jedem Segelclub existiert ein WLAN. Es gibt digitale Foto- und Video-Kameras, sogar wasserdicht, wie neulich zu sehen war. Nur muss man auch Zeit haben, um das ganze Equipment zu bedienen. Hat man eher selten. Vielleicht muss man einfach noch einen Schritt weiter gehen und direkt live übertragen. Das endet dann aber wie im Februar mit dem Americas Cup in ellenlangen Einträgen. Sowas will niemand sehen. So oder so: Diese Welt ist verwirrend.

03 Juni 2010

Unterwegs

Der Große Bloguator™ ist jetzt unterwegs zum Segeln, an einem bayrischen See. Diese Gegend steht in dem Ruf, nur über wenig Wind aber viel Sonne zu verfügen. Bei der Segelei stört Sonne nicht, ist aber nicht unbedingt notwendig, wenn nur genug Wind anwesend ist. Die bayrischen Seen gelten also als das Gegentum günstiger Segelverhältnisse. Was zu beweisen war.

Letzte Nacht hat es hier geschüttet, Hochwasserwarnung in ganz Bayern. Bereits di eAnreise fand in strömendem Regen statt, aber gestern war wenigstens noch richtiger Wind. Leider war die zum Zelten vorgesehene Wiese bereits bei der Ankunft völlig durchgeweicht sowie von Kraftfahrzeugen umgepflügt. Very much Matsch...

Im strömenden Regen lässt sich dann ein Zelt nicht mehr sinnvoll aufstellen. Also: So, dass es drinnen trockener ist als draußen. Es gab aber Wetterasyl bei einem befreundeten Wohnmobilanten. Danke!

Am heutigen Tag ließ zwar der Wind nach, aber nicht der Regen. Am Morgen liefen die Toiletten über.

Im Clubhaus fällt wegen Überlast regelmäßig der Strom aus. Es gibt einen 300-Liter-Speicher für Duschwasser. 86 Teilnehmer: Berechnen Sie, wieviel warmes Wasser jedem Teilnehmer durchschnittlich zum Duschen bleibt!

Unterdessen treffen aus der Heimat per SMS die Berichte über karibisches Wetter und eine steife Brise ein. Oh mann, worauf hab ich mich da eingelassen?

Dennoch: Die Stimmung ist ganz gut. Noch...




Größere Kartenansicht


kostenloser Counter