19 Januar 2008

This will NOKIA out!

 
Argh!

Ich kann das NOKIA-Gewinsel nicht mehr hören! Wenn man einen Großkonzern mit viel Geld aus der Ferne an einen Standort lockt, dann bleibt der eben genau so lange, wie das Geld fließt. Anschließend macht er die Bude zu. Na und? Wer darüber überrascht ist, hat wirklich nichts verstanden - der ist ein Dummkopf, oder er ist ein Heuchler. Wahrscheinlich beides. Auf jeden Fall sollte er den Mund halten.

Dass Firmen Geld verdienen wollen, ist ja nicht ganz neu. Und wenn Konzerne das in der Fremde tun, anstatt bei sich zu Hause, haben sie ihre Gründe. Jedenfalls darf man annehmen, dass die NOKIA-Manager die Verträge lesen, bevor sie sie unterschreiben. Im Gegensatz zu, sagen wir mal, einem deutschen Politiker oder Fördermittelverteiler. Dass da irgendwelches Geld zurückgezahlt werden muss, ist äußerst unwahrscheinlich.

Ein mittelständischer einheimischer Unternehmer hätte den Standort möglicherweise nciht ganz so schnell verlassen, aus persönlichen Gründen vielleicht. Aber wer konnte das denn ahnen?

An die kleinen und großen Förderskandale will sich jetzt wieder niemand erinnern, an die deutschen Konzerne, die über Jahrzehnte keinen Cent Steuern zahlen, an den Milchunternehmer Müller, der mit Fördermitteln Arbeitsplätze vernichtet hat. Vor der Wende schon wurden im Bundesgebiet Zigarettenfabriken geschlossen und mit Fördermitteln und weniger Arbeitsplätzen in West-Berlin wieder aufgemacht. Das ist diesen NOKIA-Winselanten alles ganz neu, ja?

Und jetzt, wo wieder mal eine Milchmädchenrechnung nicht aufgegangen ist, ist der Jammer groß. Argh!
 

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