Hier erst mal eine Karte unserer Hotel-Unterkünfte in der Türkei, in Istanbul, Van, Adilcevaz und DoguBeyazit. Die übrigen Orte trage ich so nach und nach ein.
Istanbul Ararat 2012 auf einer größeren Karte anzeigen
Generell ist die Geräuschkulisse schon der völlige Wahnsinn: Vor unserem Hotel stauen sich jeden Morgen über 20 Reisebusse bergauf, dazwischen genauso viele Zubringerbusse und Taxen. Jeder von ihnen hupt - nicht aus Aggression und Besserwisserei, sondern weil sie ganz nett jemanden vorlassen wollen, grüßen, oder einfach aus Jux und Dollerei. Bergauf entlüftet bei den Bussen auch ständig irgendwas, so dass ein permanentes ohrenbetäubendes Zischen in der Straße hängt. Der Nachteil der günstigen Lage.
Eben waren wir in Üsküdar, Asien. Auf einer der Hauptstraßen ist der Lärmpegel genauso. Aber in einem kleinen Wohnviertel um den Park herum ging es ruhiger zu als in einer deutschen Kleinstadt am Sonntag.
Bis vor zwei Stunden, dachte ich noch, dass ich aus einer großen Stadt komme, einer europäischen Hauptstadt sogar. Und Istanbul, dachte ich, naja, ist halt einfach nur größer.
Beispielsweise waren wir eben drüben auf der anderen Seite vom Goldenen Horn, in einer Fußgängerzone. Sowas ähnliches gibt es bei uns auch, aber in den deutschen Fußgängerzonen werden mitten in der Stadt abends um acht die Bürgersteige hochgeklappt. In Berlin selbstverständlich auch.
In Istanbul anscheinend nicht. Auf dem Bild sieht man eine handelsübliche Fußgängerzone an einem gewöhnlichen Montag abends um halb elf - und es ist mehr Betrieb als bei uns tagsüber.
Aber erst mal sind wir in Istanbul. Gestern hat sich auf der Fahrt vom Flughafen der Hotelguide in der Altstadt verirrt, in Zusammenarbeit mit dem Busfahrer. Fanden wir lustig. Der Guide weniger.
Wir waren nur ein wenig beklommen wegen der Qualität des Hotels. Aber als wir die Dachterrasse gesehen haben war alles gut:
Blick aufs Marmarameer und die Blaue Moschee in Rufweite.
Sachen, die ohne Senf nicht schmecken,
soll man auch mit Senf nicht essen. ¹
Wenn du erkennst, dass du ein totes Pferd reitest - steig ab!
Man muss erst eine
weitere Aufnahme
machen,
um zu erkennen,
dass die erste
immer schon
die beste ist.
Ein Architekt ist ein Organismus,
der Kaffee in Ideen verwandelt.
Ein Wirtschaftsingenieur ist ein Organismus,
der Tee in Urin verwandelt.
Barefoot BerlinEs liegt direkt neben dem Kreuzberg, nicht allzu weit weg von der U-Bahn Mehringdamm. Was leider heißt: In fußläufiger Entfernung zu meiner Wohnung.
Kreuzbergstraße 75, 10965 Berlin
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"Im Grunde habe ich auch eine Inselbegabung."Schönes Schöneberg!
"Du?"
"Ja. Nur dass meine Insel halt sehr klein ist."
„Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes. Wenn ein Erdklumpen ins Meer gespült wird, wird Europa weniger, genauso als wenn's eine Landzunge würde, oder ein Landgut deines Freundes oder dein eigenes. Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, denn ich bin Teil der Menschheit; und darum verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt; sie schlägt dir selbst.“Mist, jetzt muss ich womöglich John Donne lesen!
"Kaffeekannen, die innen belegt sind, reinigt man mit Zitronenvierteln. Einfach in die Kanne geben, heißes Wasser drauf und über Nacht stehen lassen. Anschließend dann ausspülen."Das klingt so simpel - ich musste es einfach tun!
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Chuck Norris kann Drehtüren zuschlagen.
Einmal hat Chuck Norris eine ganze Torte gegessen, bevor ihm jemand sagen konnte, dass eine Stripperin drin war.
Chuck Norris hat bis unendlich gezählt. Zwei mal.
Chuck Norris spendet oft Blut. Aber nie sein eigenes.
Und was ist der Unterschied zwischen Chuck Norris und den Gespenstern? Richtig, Chuck Norris sitzt nicht am Lagerfeuer und erzählt Gespenstergeschichten.
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Ich bin Wlad. Ich bin Russe. Darf ich eine Kooperation anbieten um Nebenbezuge zu erhalten. Ich kenne wie man das Geld rechtmabig erarbeiten kann, aber selbst kann ich das nicht machen. Ich ersuche keine Kreditkarten, Bankrechnungen oder finanzielle Investitionen. Ich nutze nur organisatorische Unterstutzung. Ich kann das meisten Job machen, Sie werden nur mein Interesse in Europa vertreten. Ich garantiere die Zuverlassigkeit unserer Partnerschaft. Wenn Sie interessiert daran sind, wird ich ein bisschen mehr uber das Job deuten.
Ich antworte an Ihre Fragen sehr gern. Mein E-Mail ist sedov_vlad@dracula.ru . Ich freue mich auf Ihre Antwort. Auf wiederhoren, Wlad Sedow
"Und dann gibt es diesen einen Menschen, dem du bis ans Ende der Welt folgen würdest, um ihn dort niederzuringen und das Genick zu brechen."Sehr großes Kino!
"Immer wenn ich so husten muss, dass ein bisschen Kotze mit hochkommt, muss ich an dich denken."
"Hätte ich einen Tumor, würde ich ihn nach dir benennen." – "Hättest du einen Tumor, würde er dich Tumor nennen."
"Warum bin ich eigentlich mit Leuten befreundet, die ganz offensichtlich mein Smarties-Fernrohr geringschätzen?"
"Im Burger King zitierten sie gerade Erich Fried."
"Genau der richtige Tag für eine Powerpoint-Präsentation mit von Sonnenstrahlen angeleuchteten Marmorhintergrund."
"Ich bin jetzt mit meiner Hausarbeit so weit, dass ich "Marco und Nicole beim Frauenarzt" google."
"Kleist musste bestimmt auch nie seinen Müll runterbringen!"
"Hätte die Waschmaschine gestern wie gewünscht gewaschen und der Drucker gedruckt, hätte das nur unnötig meinen Pessimismus infrage gestellt."
"Wie umsichtig, dass einem bei Amazon zum Pfefferspray noch ein Metall-Baseballschläger als Kaufempfehlung angeboten wird."So ist das nun mal - was wie künstlerischer Wahnsinn wirken mag, ist die reine Realität
KO Pfefferspray mit Sprühstrahl 40ml - Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch Baseballschläger Aluminium 32' für 21,98€ und 3 Öffnungen warme Acryl Sturmhaube für 2,44€.Haha: Warme Acryl Sturmhaube mit 3 Öffnungen!
"Na gut, jetzt haben wir ja die Brötchen. Ich werde mal Kaffee machen und dann können wir uns unterhalten, wie wir unser Frühstück am Nachmittag um drei nun nennen."
"Nein, bloß nicht!"
"Was haltet ihr von NMAMFN?"
"Was?"
"Na, für 'Namenlose Mahlzeit am frühen Nachmittag'?"
"Lass uns fahren!"
"Ist irgendwas? Ich hab doch gesagt, dass es mir leid tut."
"Nein, schon gut."
"Ehrlich!"
"Wie viel Schaden hatten die beim letzten mal, als die Schüssel-Anlage ausfiel, sagtest du?"
"Keine Ahnung, irgendwas siebenstelliges. Aber das waren amerikanische Dollar."
"Na super."
"Du willst es wieder konkret, was?"
"Nein. Ich will hier weg."
"Ich könnte versuchen, das in Fein-Unzen aus Gold umzurechnen."
"Nein, nicht nötig."
"Die gelten überall."
"Nein!"
"Bist du mir immer noch böse?"
"Nein."
"Ja, war eine blöde Idee so einfach loszufahren, ich weiß. Ich hätte euch wecken sollen."
"Nein, schon gut. Steig ein, wir fahren. Kommt der Störungsdienst auch aus dieser Richtung?"
"Klar, das ist der kürzeste Weg zur Straße. Die nennen das hier übrigens auch Straße. Haha. Eine Reifenspur im Sand nennen die hier Straße. Wo fährst du denn hin? Zur Asphalt-Straße geht es doch da lang! Da hinten, die Reifenspur in der anderen Richtung!"
"Nein, lass uns mal diese probieren, da ist es bestimmt auch schön."
"Aber du weißt doch gar nicht, wo es da hingeht!"
"Meinst du, der Störungsdienst sucht uns?"
"Keine Ahnung, die wissen wahrscheinlich nicht mal, dass wir hier sind."
"Bist du sicher?"
"Weiß nicht mehr."
"HAST DU ES IHNEN GESAGT?!?"
"Weiß ich nicht mehr. Glaube nicht."
"Gut!"
"Gut?"
"Glaubst du, dass die unser Kennzeichen haben?"
"Nö, woher? Wieso?"
"Gut."
"Willst du jetzt nicht endlich umdrehen? In dieser Richtung kommt zweitausend Kilometer lang gar nichts."
"Sei du doch auch einmal mutig!"
"Ich?"
"Ja, du. Und wenn das Entstörungsteam weg ist, fahren wir vielleicht auch wieder in der anderen Richtung. Aber lass es zuerst dunkel werden."
"Aha?"
"Und versprich mir, dass du nie wieder ungefragt Brötchen holst!"
"Ähm, ja."
"Jaaa?"
"Ja!"
"Fiehmal! Ba! Fürbich!"
"Was ist das?"
"Bluhboramschnmarmelabe."
"Was?!?"
"BLUHBORAMSCHNMARMELABE!"
"Hal-lo! Wiebitte?!?"
"Blutorangenmarmelade."
"Aha."
"Genau. Ich liebe es, mit vollem Mund zu sprechen. Das ist eine Kreativitätstechnik."
"Ach so."
DIE PEST!
http://de.search.yahoo.com/search;_ylt=A7x9QXvnz0RPf3YA01YzCQx.?p=hochhausbau 1:87 &rd=r1&fr=yfp-t-708&fr2=sb-top&pstart=1&b=11Gemerkt? Hochhausbau 1:87. Das muss wohl Spur H0 sein, Eisenbahnmodellbau. Sogenannte Fallerhäuschen, aber mit 20 Stockwerken. Sehr schmeichelhaft, was einem da alles zugetraut wird.
http://www.google.ro/imgres?q=45%20grad%20blocksteine%20mauern&hl=de&client=firefox&hs=q7K&sa=X&rls=net.gmx:de:official&tbm=isch&prmd=imvnsb&tbnid=JfEoMGMWagsF3M:&imgrefurl=http://goldfischli.blogspot.com/2010_11_01_archive.html&docid=NuYk1qDZ9KxHRM&imgurl=httpIn lesbarer Form: "45 grad blocksteine mauern"? Angefragt in google.ro, also wahrscheinlich doch Rumänien. Puuuuuuh! Früher mal hat man Maurer "gelernt", in einer dreijährigen Ausbildung, mit Frühaufstehen und Berufsschule und schimpfendem Meister und so. Heute glaubt jemand, der so etwas kompliziertes in Rumänien vor hat, dass er das bei Google lernt. Sieht ja auch immer so leicht aus. Das ist der Lauf der Zeit.
http://suche.web.de/search/web/?pageIndex=4&su= Behinderten Kiloware schweiz &mc=suche@web@navigation@zahlen.suche@webIm Klartext "Suche: Behinderten Kiloware schweiz". Immerhin Begriffe, wo das Goldfischblog mal ganz ganz oben auftaucht. Mein Lebtag werde ich nicht verstehen, was der Mensch gesucht hat.
"Was ... ist ... denn ... das?"Die meisten unserer Dialoge sind so. Wer sich an Alice im Wunderland erinnert fühlt, kann sich denken, wieso. Frage ich mal lieber die Mutter:
"Och, das ist mein Häschenhut."
"Dein ... Häschenhut?"
"Ja."
"Und ... wofür ... äh ... also ... Fragezeichen?"
"Och, den hab ich mir ausgedacht."
"So?"
"Ja."
"Du, sage mal..."Dann habe ich das Ding erst einmal fotografiert und mit den Erzeugnissen des Patenkinds überall angegeben.
"Hat sie sich ausgedacht!"
"Aha. Und... äh ... ?"
"Im Kunstkurs."
"Mit neun?"
"Ja. Wieso nicht?"
"Kunstkurs? Mit neun?"
"Bastelgruppe."
"Aha."
"Toll, nicht?"
"Ja."
"Sage mal, sollte man das vielleicht aus Stoff bauen?"Im Hütebauen bin ich nicht so rountiniert wie das Kind.
"Sicher. Warum nicht?"
"Ich meine ja bloß..."
"Tu dir keinen Zwang an!"
"Und was nimmt man dafür?"
"Na, Filz. Filz ist gut."Dauerte alles eine Weile, geeigneten Filz finden, Plan machen.
"Filz also?"
"Filz!"
"... ja liebe Kinder, das benutzte man früher zum Notieren und Briefeschreiben und man konnte damit sogar Bilder herstellen!"
"Woah! Was ist denn jetzt? Ist das eine Rumba?"Er ruderte aufgeregt mit den Armen.
"Was für eine Rumba?"
"Na da! Die Schüsseln!"
"Sage mal, hast du es geschafft, auf dem kurzen Trip in die Ortschaft zum Schrippenholen noch Drogen zu nehmen?"Er zeigte in alle Richtungen.
"Drogen? Quatsch!"
"Was denn dann?"
"Da! Da! Da!"
"Drei links - eins rechts - zwei links - zwei rechts - ist das keine Rumba?"Er ruderte immer noch mit den Armen.
"Mag schon sein, mit Voodoo-Musik kenne ich mich nicht so aus... wie kommst du da jetzt drauf?"
"Na schau doch mal, die Schüsseln! Die tanzen jetzt Rumba! Bis auf eure."
"Wieso?"
"Sieh doch mal: Die bewegen sich alle immer ruckartig! Drei links - eins rechts - zwei links - zwei rechts, und wenn sie am Anschlag sind, eine Drehung. Vorhin haben sie das noch nicht gemacht."Es war wirklich schwer zu übersehen. Schließlich standen die Schüsseln überall.
"Ich ... äh ... seh ... nichts ..."
"Schau doch hin!"
"Ja-haaa...!"
"Mann, was erforschen die wohl damit? Gibt es irgendwelche Sterne, die sich so bewegen? Nein, oder?"Alles eine Glaubensfrage.
"Der Krebs-Nebel? Nur so ein Gedanke... zwei Schritt vor, einen zurück?"
"Chachacha-uuuhhh!"
"Wer das programmiert hat, muss gewaltig einen Schuss haben! Der hat auf jeden Fall mehr Drogen genommen als ich heute morgen."
"Komisch, ich glaube, jetzt sehe ichs auch."
"Na klar! Ist doch nicht so schwer! Nur eure Schüssel hier macht nicht mit. Die ist wohl unmusikalisch, haha."Alle anderen Schüsseln bewegten sich weiter im Rhythmus der Rumba. Bis auf die eine.
"Sicher."
"Ha ... ha?"
"Vielleicht ist das der ... der Service-Modus?"
"Wieso Service-Modus?"
"Als uns da vorhin der Spaten in den Stromkasten fiel, vielleicht ist da so ein Service-Programm angesprungen."
"Oaaaaaah, ein Service-Programm, das Rumba tanzt! Seid ihr sicher, dass nicht ihr schon zum Frühstück Drogen genommen habt?"
"Sind wir. Du warst mit unserem Auto unterwegs, da liegen auch die Drogen drin."
"Oh. Äh: Entschuldigung! Und was für ein Spaten ist da in einen Stromkasten gefallen?"
"Unserer. Kann es sein, dass durch einen Kurzschluss so ein Programm ausgelöst wird?"
"Was weiß ich! Bin ich der Fachmann für Schüsselkunde? Ich kann mir nur denken, dass man so garantiert nichts messen kann. Also: Die Anlage ist derzeit wohl außer Betrieb, vermute ich mal so. Wollt ihr den Spaten nicht mal lieber wieder rausziehen?"
"Haben wir schon."
"Wollt ihr ihn nochmal reinwerfen?"
"Nein."